Feuerwehr-Großeinsatz: Gefährlicher Flächenbrand bei Freisen – auch Gebäude wurden zerstört (Fotos)

Feuerwehr-Großeinsatz Gefährlicher Flächenbrand bei Freisen – auch Gebäude wurden zerstört (Fotos)

Freisen · Flammen wüteten an einem Weiher zwischen Freisen und Oberkirchen. Der Brand erwischte auch Gebäude, die in Rauch aufgingen, meldet die Polizei in St. Wendel. Die Feuerwehr erhielt massiv Verstärkung aus der gesamten Region.

08.08.2026 , 17:55 Uhr

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Feuerwehr-Großeinsatz bei Flächenbrand am Weiher nahe Freisen

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Foto: Lukas Becker/Feuerwehr

Stundenlanger Großeinsatz der Feuerwehr: Ein ausgedehnter Flächenbrand hat unzählige Einsatzkräfte an einem Weiher zwischen Freisen-Haupersweiler und Oberkirchen (Landkreis St. Wendel) gefordert. Dabei erhielten die örtlichen Helfer massive Unterstützung umliegender Löschbezirke, um die Lage in den Griff zu bekommen. Es gab Verletzte, und es entstand hoher Schaden.

Flächenbrand bei Freisen: Feuer-Alarm am späten Samstagvormittag

Alarm erreichte die Feuerwehr-Leute am späten Samstagvormittag, 8. August, wie deren Sprecher Lukas Becker berichtet. Gegen 11.30 Uhr machten sich die ersten seiner Kollegen auf den Weg zur Unglücksstelle. Schon von Weitem sei eine hohe Rauchwolke über dem betroffenen Gelände zu sehen gewesen. Dichter Qualm stieg demzufolge empor.

Gleich mehrere Notrufe besorgter Zeugen seien aufgelaufen. Deswegen entschieden sich die Wehren, aufgrund der Gefahrenlage noch mehr Helfer zu ordern. Bei der Ankunft sollen zwei Hütten der Weiheranlage gebrannt haben. Rund 2.500 Quadratmeter standen in Flammen, heißt es dazu weiter – eine Fläche so groß wie das Drittel eines Fußballfeldes.

Flammen griffen wegen Dürre rasch um sich

Allerdings standen hier auch Hecken und Bäume, die durch lang anhaltende Dürre ausgetrocknet waren. Auch die Wiesen im Umfeld waren ein leichtes Spiel für den Brand. Tanklöschwagen mussten ebenfalls an die Stelle, wo das Feuer wütete. Gleichzeitig kümmerten sich die Feuerwehren darum, dass keine angrenzenden Flächen erreicht wurden.

Offenbar durch Funkenflug ergriff das Feuer einen Baum, der an einem zweiten, benachbarten Weiher stand, wie ein Sprecher der Polizei in der Kreisstadt ergänzt. Hier aber dehnte sich der Brand nicht weiter aus. Der Pächter habe berichtet, dass dadurch kein weiterer Schaden entstanden sei.

Polizei: mehrere Gebäude wurden durch Feuer zerstört

Anders als am Ursprungsort: Nach Ermittlerangaben sollen mehrere Gebäude dem Feuer zum Opfer gefallen sein. Eine genaue Zahl war am Samstagabend noch nicht klar. So steht auch noch eine erste Schätzung zur Schadensbilanz aus. Unklar sei, wie es zu dem Zwischenfall kam. Vertreter der polizeilichen Tatortgruppe werden am Montag, 10. August erwartet, um etwaige Beweise zu sichten. Wohnhäuser seien indes nicht gefährdet gewesen. Die Brandstelle habe sich weit außerhalb bewohnten Gebietes befunden.

Während des Einsatzes seien drei Feuerwehr-Leute verletzt worden. Sie kamen mit dem Krankenwagen in die Klinik, um die Schwere der Blessuren abzuklären, heißt es von deren Sprecher Becker.

Großeinsatz mit zahlreichen Helfern auch über Landesgrenze hinweg

Rund 170 Helfer von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz (DRK), Malteser-Hilfsdienst (HD) sowie der Polizei waren gefordert. Ebenso der First Responder aus Freisen. Bei ihnen handelt es sich um eine Gruppe der Feuerwehr, die sich als erstes um medizinische Notfälle kümmern, bis der Rettungsdienst eintrifft.

An dem Großeinsatz waren Feuerwehren aus Freisen, St. Wendel, Oberthal, Marpingen, Tholey und Nohfelden sowie aus Baumholder im benachbarten Rheinland-Pfalz beteiligt. Außerdem schickte der Katastrophenschutz des Landkreises St. Wendel Vertreter. (kig)