Atubolu zur Eintracht? Mitten in Frankfurts Torwartsuche lässt Freiburg-Trainer Schuster aufhorchen

Freiburg-Trainer Schuster sieht „Möglichkeit“ für Atubolu in Frankfurt

Stand: 24.08.2026, 14:01 Uhr

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Frankfurt bastelt weiter nach einer Lösung im Tor. Freiburgs Trainer Julian Schuster öffnet Noah Atubolu nun öffentlich die Tür für einen Wechsel.

Frankfurt/Freiburg – Die Torwartfrage beschäftigt Eintracht Frankfurt wenige Tage vor dem Bundesliga-Start weiterhin. Mit Kaua Santos und Michael Zetterer stehen zwar bereits zwei Optionen zur Verfügung, doch Trainer Adi Hütter soll von beiden Schlussmänenrn jedoch nicht restlos überzeugt sein. Deshalb richtet sich der Blick nach Freiburg: Noah Atubolu bekommt nun ausgerechnet von seinem Noch-Trainer Julian Schuster öffentlich eine Tür Richtung Main geöffnet.

Könnte Noah Atubolu bald das Tor der Eintracht hüten? Noch-Trainer Julian Schuster spricht Klartext.

Könnte Noah Atubolu bald das Tor der Eintracht hüten? Noch-Trainer Julian Schuster spricht Klartext. © Montage: picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod // Tom Weller

„Frankfurt ist natürlich ein sehr, sehr großer Verein in Deutschland“, sagte Schuster nach Freiburgs 5:1 im DFB-Pokal bei Fortuna Düsseldorf. Für Atubolu könne die Eintracht deshalb „eine Möglichkeit sein, dann eben auch da zwischen den Pfosten zu stehen“. Bemerkenswert ist weniger das Lob für die SGE als die Offenheit, mit der Schuster über einen möglichen Wechsel spricht.

Neben Atubolu: Eintracht hat wohl weitere Torwart-Lösungen auf dem Schirm

Ohnehin sind die Rollen im Breisgau längst neu verteilt. Drei Spielzeiten lang war Atubolu die Nummer eins, in diesem Sommer wollte der 24-Jährige den nächsten Karriereschritt machen und bevorzugte dem Vernehmen nach einen Wechsel in die Premier League. Der kam nicht zustande. Freiburg verpflichtete derweil Mio Backhaus aus Bremen und plant sportlich mit ihm. Atubolu darf weiter mittrainieren, eine echte Perspektive auf Spielpraxis besitzt er jedoch nicht.

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Genau hier könnte Frankfurt ins Spiel kommen. Atubolu bringt trotz seines jungen Alters reichlich Bundesliga-Erfahrung mit und besitzt gleichzeitig Entwicklungspotenzial. Mit einem Marktwert von 25 Millionen Euro wird er bei Transfermarkt zudem als wertvollster deutscher Torhüter geführt. Allerdings wäre er keine günstige Lösung. Im Raum steht demnach eine Leihe mit Kaufoption oder sogar Kaufpflicht im kommenden Sommer.

Santos ist mit 23 Jahren selbst noch entwicklungsfähig und galt lange als Zukunftslösung, während Zetterer mit 31 Jahren die deutlich erfahrenere Variante darstellt. Laut Bild soll Hütter von beiden bislang allerdings nicht vollständig überzeugt sein. Neben Atubolu soll deshalb noch ein weiterer erfahrener Torhüter auf der Frankfurter Liste stehen – das deckt sich mit Informationen von Absolut Eintracht.

Von einem unmittelbar bevorstehenden Wechsel kann trotz Schusters Aussagen allerdings noch keine Rede sein. Dem Kicker zufolge hatte es bis Sonntag noch keinen direkten Kontakt zwischen Frankfurt und Freiburg gegeben, zudem soll auch zwischen Atubolu und der SGE noch keine finale Einigung bestehen. Ob Frankfurt tatsächlich ernst bei Atubolu macht, dürfte sich erst im Transferendspurt entscheiden. (brg)