Freisinger Volksfest-Auftakt steht bevor – 13 Personen dürfen nicht mitfeiern
Stand: 01.09.2026, 09:11 Uhr
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Oberbürgermeisterin Monika Schwind hat sich bei der Staatsbrauerei Weihenstephan auf das Anzapfen beim Freisinger Volksfest vorbereitet. Bei einem Pressegespräch erklärt der Polizeichef seinerseits, warum 13 Personen nicht mitfeiern dürfen.
Freising – Der Auftakt zum diesjährigen Volksfest rückt in greifbare Nähe. Um noch einmal über den aktuellen Stand der Vorbereitung zu informieren, kamen am Montag Vertreter der Stadt und der Mitwirkenden im Sitzungssaal des Rathauses zusammen. „Das ist ein super Termin“, freute sich Monika Schwind. „Das wird mein erstes Volksfest als Oberbürgermeisterin.“
Für ihren großen Auftritt am Freitag hat sich Schwind bereits bestens vorbereitet. Dem FT verriet sie auf Nachfrage, dass sie jüngst bei der Staatsbrauerei Weihenstephan war und dort das Anzapfen üben konnte. Volksfestreferent Anton Frankl habe bei der Bierprobe am vergangenen Donnerstag mit nur zwei Schlägen gut vorgelegt, sagte Schwind (wir haben berichtet). „Aber ich will mir da auch keinen unnötigen Druck machen“, lachte die Oberbürgermeisterin.
OB ist stolz auf ihre Schützenscheibe
Worauf die OB besonders stolz ist: ihre Schützenscheibe. Für das Motiv habe sie sich für die Freisinger Hütte entschieden, wo heuer der Freisinger Alpenverein 80. Jubiläum gefeiert hatte. Künstlerin Friedl Hörand habe das Motiv wunderschön umgesetzt, schwärmte die OB. „Als wäre sie dabei gewesen.“

Auch Festwirt Holger Nagl liegt mit seiner Vorbereitung in den letzten Zügen: Das zweistöckige Festzelt hat die TÜV-Abnahme bestanden, freute sich der Wirt. „Das ist so noch nie gebaut worden“, berichtete Nagl voller Stolz. Auch neu dieses Jahr: das Weißbierkarussell. „Wir sind im Flow“, versicherte der Wirt.
Ein Ziel in Bezug auf die Besucherzahlen hingegen hat sich Nagl nicht gesetzt. Für ihn sei die Hauptsache, dass die Gäste zufrieden sind und alles gut läuft.
Stadt hat Betretungsverbot verhängt
Freisings Polizeichef Andreas Wegmaier erklärte seinerseits, dass die Beamten ihr Bestes für die Sicherheit der Festbesucherinnen und -besucher tun werden. Um von vornherein das Konfliktpotenzial herabzusetzen, habe die PI heuer 13 Personen ein generelles Betretungsverbot ausgesprochen. Dabei handle es sich um Personen, die in der Vergangenheit besonders negativ und gewaltbereit aufgefallen waren. Möglich sei dies „im Rahmen des Hausrechts“ der Stadt, erklärte der Dienststellenleiter. Außerdem werde die Stadt nicht davor zurückschrecken, weitere Betretungsverbote zu verhängen.
Apropos Sicherheit: Wer auf dem Volksfest doch einmal zu tief ins Glas schaut, muss sich dank des Volksfestbusses keine Sorgen um den Heimweg machen. Nina Huber, Regionalmanagerin ILE Kulturraum Ampertal, sprach von einem „Leuchtturmprojekt“ für den Verein. Oberbürgermeisterin Schwind freute sich ebenso, dass es das Angebot nach jahrelanger Pause heuer wieder gibt.