FritzFon-SOS-Ruf, Ausfallschutz und mehr: Neue FritzBoxen im Labortest
Drei weitere FritzBoxen starten ins Fritz-Labor: Die FritzBox 7510 sowie die FritzBox 6860 5G und 6860 5G v2 testen neue Funktionen für Internet, Telefonie und Smart Home - darunter ein Mobilfunk-Ausfallschutz und ein SOS-Ruf fürs FritzFon.
- Neue Labor-Updates bereiten drei FritzBox-Modelle auf FritzOS 8.50 vor
- Die FritzBox 7510 priorisiert nun zeitkritische Daten wie Videoanrufe
- Ein neuer Assistent erleichtert den Wechsel von DSL auf Glasfaser
- Bei den Modellen 6860 5G dient der Mobilfunk nun auch als Ausfallschutz
- Der einfache Modus für FritzFon bietet eine reduzierte Bedienoberfläche
- Smarte Steckdosen schalten sich bei definierter Überlast künftig selbst ab
Drei weitere FritzBoxen starten ins Fritz-Labor
Nach den jüngsten Labor-Updates für mehrere Kabel- und DSL-Modelle folgen nun drei weitere FritzBoxen. Die FritzBox 7510 sowie die beiden Mobilfunkrouter FritzBox 6860 5G und FritzBox 6860 5G v2 erhalten Testversionen mit Blick auf das kommende FritzOS 8.50. Im Mittelpunkt stehen neue Funktionen für die Internetverbindung, Smart Home und Telefonie.
Die Laborsoftware richtet sich an Nutzer, die neue Funktionen vor der regulären Freigabe ausprobieren möchten. Sie hat Betastatus, was bedeutet, dass im Alltag noch Fehler auftreten können.
FritzBox 7510: Priorisierung und Wechselhilfe
Für die FritzBox 7510 bringt das Labor eine neue automatische Priorisierungsfunktion. Sie soll die Verbindung für zeitkritische Anwendungen bevorzugen. Dazu zählt laut Änderungsübersicht die Erkennung und Priorisierung von Videokonferenzen sowie vergleichbarer Echtzeitkommunikation.
Hinzu kommt ein Einrichtungsassistent für den Wechsel von DSL auf Glasfaser beim selben Anbieter. In der MyFritzApp zeigt der neue "Smart Check" außerdem den aktuellen Zustand der FritzBox an und gibt Hinweise sowie Empfehlungen.
Mobilfunkrouter mit Ausfallschutz
Die FritzBox 6860 5G und die FritzBox 6860 5G v2 können mit der Laborversion eine Internetverbindung über ihren LAN-Port nutzen. Fällt diese Verbindung aus, soll das integrierte Mobilfunkmodem als Ausfallschutz einspringen - auch bei einer Anbindung über WLAN. Der Smart Check in der MyFritzApp ist auch für diese beiden Modelle vorgesehen.
Neue Funktionen für Telefonie und Smart Home
Alle drei Modelle erhalten Neuerungen für FritzFon und Smart Home:
- Der "Einfache Modus" reduziert die Bedienoberfläche des FritzFon auf wichtige Telefonie-Funktionen. Die Softkeys können dabei als Schnellwahltasten für Rufnummern oder Funktionen eingerichtet werden.
- Zum einfachen Modus gehört ein SOS-Ruf: Bis zu vier Notfallkontakte lassen sich hinterlegen und im Ernstfall nacheinander anrufen. Dauer und Wiederholung der Anrufsequenz können angepasst werden.
- Intelligente Steckdosen FritzSmart Energy 200 und 210 können bei einer festgelegten Überlast nach einer einstellbaren Zeit automatisch abgeschaltet werden.
- Smart-Home-Routinen lassen sich künftig mit mehreren Auslösern verknüpfen.
Die FritzBox 6860 5G bekommt ihr erstes Labor-Update
So kommt das Labor-Update auf die FritzBox
Zunächst sollte auf der FritzBox die aktuelle reguläre FritzOS-Version installiert sein. Danach laden Nutzer die passende Labor-Datei für ihr Modell herunter und entpacken das ZIP-Archiv. In der Benutzeroberfläche der FritzBox führt der Weg über "System", "Update" und "FritzOS-Datei" zur manuellen Installation. Vor dem Einspielen empfiehlt der Hersteller, die Einstellungen zu sichern. Anschließend startet die FritzBox neu.
Nutzt ihr die Fritz-Laborversion auf eurer FritzBox? Schreibt eure Erfahrungen in die Kommentare.
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