FSG Weidelsburg verspielt 3:2-Führung in 90 Sekunden
Stand: 17.08.2026, 19:24 Uhr
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Die FSG Weidelsburg hat gegen Brunslar/Wolfershausen eine 3:2-Führung aus der Hand gegeben. Innerhalb von 90 Sekunden kassierten die Gastgeber zwei Gegentore zum 3:4-Endstand.
Altenstädt – Es bleibt dabei. Die in die Fußball-Gruppenliga (Gruppe 1) aufgestiegene FSG Weidelsburg muss in neuer Umgebung weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis warten. Im Heimspiel auf der Altenstädter Hardt wollten die Vereinigten von Trainer Björn Kördel gegen die bis dahin ebenfalls noch sieglose SG Brunslar/Wolfershausen den ersten Saisondreier unter Dach und Fach bringen. Beim Abpfiff saßen die FSG-Protagonisten jedoch wie ein Häuflein Elend auf dem grünen Rasen. Sie hatten in den Schlussminuten eine 3:2-Führung noch aus der Hand gegeben und sich zwei vollkommen unnötige Gegentore zum 3:4 (1:2)-Endstand eingehandelt.
Platzherrentrainer Kördel musste schon etwas nach Worten ringen: „In der ersten Halbzeit waren wir nicht so präsent auf dem Platz. Sind dann jedoch wieder zurückgekommen und waren nach unserer 3:2-Führung eigentlich auf dem besten Weg, das Ding nach Hause zu schaukeln. Doch wir waren uns vielleicht zu sicher, wobei die entscheidenden beiden Gästebuden so nicht hätten fallen dürfen.“
Der Sieg der Gäste ist unterm Strich jedoch nicht als glücklich zu bezeichnen, sondern als verdient. Denn Brunslar/Wolfershausen überzeugte hauptsächlich in Durchgang eins mit einem variablen Spielaufbau über die Flügel, setzte auch im Mittelfeld die Akzente und war läuferisch sowie im Zweikampfverhalten einfach effektiver. Konnte diese Qualitäten durch Fabian Dippel (18.) sowie Hannes Blank (25.) auch zählbar zur 2:0-Führung umsetzen. Mit einem Distanzschuss verkürzte Raphael Wolf (28.) und Kapitän Severin Ohr (48.) überlistete Torwart Moritz Kleinschmidt mit einem Heber – 2:2.
Severin Ohr (83.) war es auch, der nach feiner Vorarbeit von Arnold Weber das 3:2 markierte. Keine 60 Sekunden später gelang Lukas Tippel (84.) das 3:3 und in der dritten Minute der Nachspielzeit ließen sich die Weidelsburger durch Robin Krug das vierte faule Ei ins Nest legen. Wobei die Gäste aber schon vorher immer wieder für Alarmstufe 1 im FSG-Strafraum gesorgt hatten und weiter Hochkarätige liegen ließen. Aber auch die Weidelsburger hätten mehrfach den Deckel draufmachen können. So wurde Arnold Weber (77.) klar im gegnerischen Strafraum von den Beinen geholt, doch der eigentlich fällige Strafstoßpfiff blieb aus.