Fußball: Hinter Glas: Trump vor WM-Finale schlecht zu erkennen

Fußball Hinter Glas: Trump vor WM-Finale schlecht zu erkennen

East Rutherford · Donald Trump ist erstmals bei dieser WM im Stadion. Doch ein paar Stunden vor der Pokalübergabe ist der US-Präsident kaum zu erkennen.

19.07.2026 , 21:02 Uhr

US-Präsident Donald Trump war hinter Glas bei ersten TV-Einblendungen kaum zu erkennen.

Foto: Matt Slocum/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump ist rechtzeitig zum WM-Finale im Stadion von East Rutherford nahe New York angekommen, war bei den ersten beiden Einblendungen aber kaum zu erkennen. Trump stand auf seinem Platz neben FIFA-Boss Gianni Infantino, befand sich aber hinter Glas, dessen Spiegelung aus der TV-Kameraperspektive den klaren Blick auf den Präsidenten verhinderte.

Der 80-Jährige sollte nach dem Finale zwischen Titelverteidiger Argentinien und Spanien die WM-Trophäe an den Weltmeister übergeben. Dies hatte Trump bereits im Vorjahr bei der Club-WM gemacht. Für den US-Präsidenten war es der erste Stadionbesuch bei dieser WM. Keines der 103 vorherigen Spiele hatte Trump besucht. Buhrufe oder Pfiffe waren bei den ersten beiden Einblendungen nicht zu vernehmen.

Trump will WM direkt wieder in den USA haben

Donald Trump kam mit einem der Hubschrauber, die vor dem Spiel über das Stadion flogen, zum WM-Finale.

Foto: Ashley Landis/AP/dpa

Vor dem Finale hatte Trump beim TV-Sender Fox angekündigt, das Turnier „sofort“ wieder in die USA holen zu wollen. „Wir müssen das wiederholen, und zwar, solange ich noch da bin. Hörst du das, Gianni“, sagte der Präsident in Richtung von Weltverbandschef Infantino. Trump hatte bereits zuvor eine erneute Bewerbung seines Landes für eine WM angekündigt. 

2030 wird in Spanien, Marokko und Portugal gespielt. Anlässlich des 100. Jubiläums soll dabei zusätzlich je ein Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay stattfinden. 2034 ist Saudi-Arabien alleiniger Gastgeber.

© dpa-infocom, dpa:260719-930-409025/1