„Gefragt – Gejagt“-Zuschauer rechnen mit XXL-Folge ab: „Führen sich auf wie pubertierende Teenager“
Stand: 27.07.2026, 18:22 Uhr
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Beim Jubiläum von „Gefragt – Gejagt“ geht es hoch her – doch nicht nur auf dem Bildschirm. Fans machen ihrem Unmut über die Promi-Ausgabe Luft.
Hamburg – Das Jubiläum von „Gefragt – Gejagt“ hätte ein großes Fest für alle sein sollen. Doch während die ARD am Samstagabend (25. Juli) zum Abschluss einer Jubiläumswoche rund um die 1.000. Folge eine mehrstündige XXL-Primetime-Ausgabe mit 16 prominenten Gästen feierte, brodelte es in der Fangemeinde. Viele treue Zuschauer zeigten sich auf den sozialen Netzwerken alles andere als begeistert von dem, was sie zu sehen bekamen – und machten ihrem Unmut unter einem Beitrag, welcher die Rückkehr zum gewohnten Senderhythmus der Quizshow ankündigte, in deutlichen Worten Luft.
Der Vorwurf zieht sich durch die Kommentarspalten wie ein roter Faden: Die Promis nähmen das Format schlicht nicht ernst genug. „Diese hampeln fast alle rum, führen sich auf wie pubertierende Teenager – vor allem die Frauen –, nehmen, bis auf einzelne Personen nichts ernst“, schrieb eine Zuschauerin stellvertretend für viele. Ein anderer Nutzer pflichtete bei: „Die normalen Kandidaten sind überwiegend viel gescheiter als die Promis.“ Dabei stehe bei der XXL-Ausgabe von „Gefragt – Gejagt“ schließlich ein guter Zweck auf dem Spiel – der am Ende mit einem mageren Ergebnis dastand: Lediglich das erste der vier Promi-Teams erspielte überhaupt eine Summe, gerade einmal 3.500 Euro kamen für wohltätige Zwecke zusammen.
Nur 3.500 Euro erspielt: „Gefragt – Gejagt“-Fans sind von Promi-Ausgabe schwer enttäuscht
Besonders bitter verlief der Abend für das dritte Team, dem unter anderen Armin Rohde (71), Ruth Moschner (50) und Thomas Hermanns (63) angehörten. Die vier hatten im Vorfeld starke 55.500 Euro erspielt – und verloren sie dann im Finale gegen Jäger Dr. Manuel Hobiger (44), der alle 16 Punkte einholen konnte. Auch die neue Spielregel, die das Jubiläums-„Gefragt – Gejagt“ von regulären Ausgaben abhob, sorgte für Gesprächsstoff: Erstmals wechselten sich in einem Team zwei Jäger ab, und die Kandidaten durften sich zu Beginn sogar aussuchen, gegen wen sie antraten.
Jäger Sebastian Klussmann (37) hatte die Neuerung vorab auf Instagram angedeutet: „Wir probieren mal etwas Neues. Bin gespannt, was ihr sagt!“ Ob die Regeländerung dauerhaft bestehen bleibt, ist noch offen. Moderator Alexander Bommes (50) hatte das große Jubiläum zuvor als Beleg für eine einzigartige Kontinuität im deutschen Fernsehen gewürdigt. Die Fans indes haben eine klare Botschaft: weniger überlanger Promi-Trubel, mehr echtes Quizduell.
Die Mehrheit der Kommentare lässt keinen Zweifel daran, was „Gefragt – Gejagt“ wirklich so beliebt macht. „Freue mich auf neue Folgen mit normalen Kandidaten“, hieß es von einem Nutzer. Ein weiterer schrieb: „Zum Erholen vom schlimmen Samstags-GG kommt das gerade recht.“ Und auch das magere Spendenresultat ließ viele nicht kalt: „Nur 3.500 Euro für gemeinnützige Zwecke – und die Jäger haben auf dem Geld gesessen. Komisch ist das schon bei so einer Sendung, wo es auch um Spenden geht.“ In den regulären Folgen von „Gefragt – Gejagt“ kam es dahingegen jüngst zu einem rührenden Gedenken. Verwendete Quellen: facebook.com/gefragtgejagt, instagram.com/gefragtgejagtoffiziell, „Gefragt – Gejagt XXL“ (Das Erste/ARD; Ausgabe vom 25.07.2026)