Hückelhoven eröffnet Generationenpark: Das erwartet die Besucher auf 35.000 Quadratmetern
Ein Fördergerüst, eine riesige Brücke und jede Menge Platz für Spiel und Sport: Rund um Schacht 3 hat sich in Hückelhoven einiges verändert. Auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Sophia-Jacoba ist ein rund 35.000 Quadratmeter großer Mehrgenerationenpark entstanden.
Ganz einfach war der Bau allerdings nicht. Denn unter dem neuen Park steckt die Geschichte der ehemaligen Zeche Sophia-Jacoba. Der Bauleiter Wilfried Welfers erklärt, warum gerade die Brücke besondere Anforderungen an die Planer stellte.
"Wir bauen auf einem alten Industriegelände mit allerlei Bodenproblemen. Die Brücke musste auf Bohrpfählen gegründet werden." Wilfried Welfers, Bauleiter
Die neue Verbindung führt vom ehemaligen Zechengelände direkt zur Millicher Halde. Gleichzeitig sollte der Park von Anfang an möglichst barrierefrei werden. Dafür wurde das Gelände angepasst, sodass die Wege maximal sechs Prozent Steigung beziehungsweise Gefälle haben.
Cortenstahl erinnert an die Zeche in Hückelhoven
Auch optisch sollte die Bergbaugeschichte nicht komplett verschwinden. Das Fördergerüst von Schacht 3 steht weiterhin auf dem Gelände. Für die Brücke fiel die Wahl außerdem auf Cortenstahl, der mit seiner rostigen Oberfläche an die industrielle Vergangenheit erinnert.
Die Idee für den Generationenpark und die Brücke entstand bereits 2020 und 2021. Jetzt wird aus dem ehemaligen Zechenareal ein Ort für Freizeit und Begegnung.
Ausflugstipp: Ein Park für alle Generationen
Bürgermeister Bernd Jansen verbindet mit dem neuen Park vor allem einen Wunsch: Die Fläche soll von den Menschen angenommen werden.
"Es soll ein Ort der Begegnung bleiben. Alle Generationen sollen sich hier treffen, hier soll was stattfinden." Bürgermeister Bernd Jansen
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Auf den Sportflächen kann gespielt werden, dazu kommen Spielplätze, die Eventfläche und die neue Verbindung zur Halde. Rund 35.000 Quadratmeter umfasst der neu gestaltete Bereich. Wo früher die Zeche Sophia-Jacoba das Leben der Stadt prägte, soll jetzt also wieder etwas los sein. Nur eben ganz anders als früher.