Traurige Gewissheit: Hayden Panettiere starb an Fentanyl-Überdosis – Substanz wirkt 50-mal stärker als Heroin

Gerichtsmedizin klärt Todesursache: Woran Hayden Panettiere gestorben ist

Stand: 22.09.2026, 21:55 Uhr

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Die US‑Schauspielerin Hayden Panettiere starb am 16. August mit nur 36 Jahren. Die Gerichtsmedizin bestätigte nun die Todesursache.

Greenville – Ein Notruf wegen möglichem Herzstillstand, eine leblose Frau in einer Wohnung in South Carolina – und jetzt, rund einen Monat später, die bittere Gewissheit: Die US-Schauspielerin Hayden Panettiere ist am 16. August an einer Überdosis verschiedener Drogen und Medikamente gestorben. Das hat die zuständige gerichtsmedizinische Behörde im US-amerikanischen Greenville bestätigt, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Die Schauspielerin wurde nur 36 Jahre alt.

Die US-Schauspielerin Hayden Panettiere starb Mitte August 2026.

Rund einen Monat nach dem Tod von Hayden Panettiere teilt die Gerichtsmedizin ihr Ergebnis mit. Demnach starb die Schauspielerin an einer Überdosis diverser Substanzen. (Archivbild) © Jordan Strauss/dpa

Am Tag ihres Todes, kurz vor 14:00 Uhr, hatte eine Bekannte der Schauspielerin den Notruf gewählt. Beamte rückten gegen 13:50 Uhr aus, nachdem eine nicht ansprechbare Frau gemeldet worden war. Die Rettungskräfte fanden Panettiere in einer Wohnung in Greenville im Bundesstaat South Carolina mit einem Herzstillstand vor und leiteten sofort Reanimationsmaßnahmen ein. Ihr Ex-Partner Brian Hickerson und dessen Bruder Zach versuchten noch, die Schauspielerin wiederzubeleben.

Fentanyl und Medikamente: Todesursache von Hayden Panettiere geklärt

Als Todesursache stellte die Gerichtsmedizin nun toxische Wirkungen mehrerer Substanzen fest. Dazu zählen das synthetische Opioid Fentanyl sowie die Medikamente Alprazolam, Methocarbamol und Quetiapin. Zur Einordnung: Fentanyl wirkt 50-mal stärker als Heroin. „Bei der Autopsie wurden keine Anzeichen eines Traumas festgestellt, die zum Tod beigetragen hätten“, hieß es in einer Mitteilung der Gerichtsmedizin von Greenville, die unter anderem dem US-Sender Fox News vorlag. 

Die US-Behörde stufte den Tod der Hollywood-Schauspielerin demnach als Unfall ein. Trotzdem hat die Polizei von Greenville angekündigt, die Ermittlungen zum Tod der 36-jährigen Panettiere fortzusetzen. Vorläufige Untersuchungen hatten bislang keine Hinweise auf ein Verbrechen oder verdächtige Umstände ergeben.

Mutter erhebt schwere Vorwürfe gegen Panettieres Ex-Partner

Panettieres Mutter Lesley Vogel meldete sich nach dem Tod ihrer Tochter öffentlich zu Wort und sprach dabei auch die Anwesenheit ihres Ex-Partners an: „Diese Person in ihrem Leben, die wir schon seit geraumer Zeit loszuwerden versuchen, war bei ihrem Tod bei ihr, und das war Brian Hickerson“, sagte sie NBC News.

Ihr Vater Skip Panettiere reagierte mit tiefer Bestürzung: „Sie war ein unglaubliches Licht und eine Naturgewalt, die unermessliche Liebe und Freude in das Leben aller brachte, die sie kannten – und in das der Millionen, die sie auf dem Bildschirm sahen“, erklärte er ABC News. Er bat zugleich um Privatsphäre, da seine Familie Zeit benötige, „um diesen unvorstellbaren Verlust zu verarbeiten“. Auch Panettieres Ex-Verlobter Wladimir Klitschko äußerte sich zu ihrem Tod.

Panettiere sprach nur wenige Monate vor ihrem Tod über ihre Zukunft

Die Schauspielerin Panettiere wurde berühmt durch ihre Rollen in der Superheldenserie „Heroes“ und der Musikserie „Nashville“. Auch in den Horrorfilmen „Scream 4“ und „Scream 6“ war sie zu sehen. In Deutschland war sie vor allem als frühere Verlobte von Wladimir Klitschko bekannt. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter.

Noch im Mai hatte Panettiere eine Biografie veröffentlicht. Darin schrieb sie über eine postnatale Depression nach der Geburt ihrer Tochter sowie über eine Alkoholsucht. Im selben Monat äußerte sie sich in einem Podcast optimistisch über ihre Zukunft: „Eine Tür habe ich geschlossen, und eine andere hat sich geöffnet. Ich spüre all die aufregenden Möglichkeiten. Ich habe das Gefühl, dass ich noch so viel mehr Leben vor mir habe.“ (Quellen: eigene Recherche, dpa) (cln)