Gelber Mittelmeerskorpion in Jacke: Frau am Flughafen Düsseldorf gestochen
Publiziert22. August 2026, 18:53
DüsseldorfGift-Skorpion versteckt sich in Jacke von Reisender und sticht zu
Eine Ferienrückkehrerin wurde am Flughafen Düsseldorf von einem hochgiftigen Mittelmeerskorpion in ihrer Jacke gestochen.

Darum gehts
- Eine 52-jährige Frau wurde am Flughafen Düsseldorf von einem Skorpion gestochen, der sich in ihrer Jacke versteckt hatte.
- Das Tier ist ein Gelber Mittelmeerskorpion – eine der giftigsten Skorpionarten der Welt.
- Die Frau wurde zuerst ins Spital und dann zur weiteren Behandlung in eine Universitätsklinik gebracht.
Eine 52-jährige Frau, die gerade aus den Ferien zurückkam und am Flughafen Düsseldorf im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen gelandet war, erlebte einen Schockmoment: Sie wurde von einem Skorpion gestochen. Zum Vorfall kam es, «als die Frau am Freitag aus dem Mittelmeerraum zurück nach Deutschland reiste», wie die «Bild» einen Sprecher der Feuerwehr zitiert. Offenbar hatte sich das Tier in ihrer Jacke versteckt.
Als die Frau das Kleidungsstück anziehen wollte, stach der Skorpion plötzlich zu. Der Feuerwehrsprecher konnte nicht sagen, an welcher Körperstelle die 52-Jährige verletzt wurde. Umgehend wurde sie vom Rettungsdienst des Flughafens Düsseldorf versorgt. Auch alarmierte die Feuerwehr einen Reptilienexperten. Dieser konnte das Tier einfangen und bestimmen.
Von Gelbem Mittelmeerskorpion gestochen
Wie sich herausstellte, handelt es sich um einen Gelben Mittelmeerskorpion (Leiurus quinquestriatus), der auch Gelber Fünfstreifenskorpion genannt wird. Das Exemplar, das in Nordafrika, der Türkei und auf der arabischen Halbinsel verbreitet ist, war etwa acht Zentimeter gross.
Tatsächlich zählt der Gelbe Mittelmeerskorpion zu den giftigsten Skorpionen der Welt. Mit seinem starken Nervengift bzw. Neurotoxin ist er auch für den Menschen gefährlich. Ein Stich kann für Kinder sowie ältere oder schwächere Personen tödlich sein. Auch darum wurde die Frau zunächst in ein nahe gelegenes Spital und dann zur weiteren Behandlung in eine Universitätsklinik gebracht. Der Skorpion wurde derweil eingefangen und an einen Reptilienzoo abgegeben, schreibt die «Bild».

Reto Bollmann (bre), Jahrgang 1991, verstärkt seit Ende 2021 als Redaktor den Newsdesk von 20 Minuten. Eine Vorliebe hat er für politische, wissenschaftliche und geschichtliche Themen.
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