GoldPark in Korbach: Trampolin und Boulderwürfel bereits beschädigt

Stand: 25.07.2026, 06:00 Uhr

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Der Goldpark in Korbach ist in den Sommerferien ein Anlaufpunkt für viele Kinder, Jugendliche und Sportbegeisterte.

Der „GoldPark“ in Korbach ist in den Sommerferien ein Anlaufpunkt und Treffpunkt für viele Kinder, Jugendliche, Familien und Sportbegeisterte. © Julius Köhler

Zwei Monate nach der Eröffnung zieht Bürgermeister Stefan Kieweg eine erste positive Bilanz des neuen Freizeit- und Bewegungsareals.

Korbach – Bereits knapp zwei Monate ist die Eröffnung des neuen „GoldParks“ in der Allee her. Zeit für die Stadt Korbach und ihren Bürgermeister Stefan Kieweg, eine erste kleine Bilanz zu ziehen, die positiv ausfällt. Das neue Freizeit- und Bewegungsareal im Stadtpark wird nach Angaben des Stadtoberhaupts intensiv genutzt – und hat sich bereits in kurzer Zeit zu einem beliebten Treffpunkt für Menschen aller Altersgruppen entwickelt.

„Der GoldPark wird sehr gut angenommen und die Resonanz ist insgesamt sehr positiv. Das ist für uns zunächst einmal das wichtigste Fazit nach den ersten Wochen“, sagt Kieweg. Besonders erfreulich sei, dass das Angebot nicht nur von Kindern und Jugendlichen, sondern ebenso von Familien und sportlich Aktiven genutzt werde. Auch Besucherinnen und Besucher aus der umliegenden Region seien regelmäßig auf dem Gelände anzutreffen. „Genau das war unser Ziel: Mitten in der Stadt ist ein frei zugängliches Freizeit- und Bewegungsangebot entstanden, das ganz selbstverständlich genutzt wird. Die beste Bestätigung für eine solche Investition ist, wenn wirklich Leben auf der Fläche ist.“

Mit der hohen Besucherzahl gehen allerdings auch erste Herausforderungen einher. So kam es bereits zu Schäden an einem Trampolin sowie am Boulderwürfel. Während der Boulderwürfel inzwischen repariert und wieder freigegeben werden konnte, ist die Instandsetzung des Trampolins bereits beauftragt. Ob es sich dabei tatsächlich um mutwilligen Vandalismus handelt, lasse sich laut Kieweg nicht in jedem Fall eindeutig feststellen.

„Beschädigungen und Vermüllung im öffentlichen Raum beschäftigen uns leider nicht nur im GoldPark“, erklärt der Bürgermeister. Schäden würden möglichst zeitnah beseitigt und Verstöße verfolgt, sofern sie nachvollziehbar seien. Gleichzeitig appelliert er an die Eigenverantwortung der Besucher: Eine frei zugängliche Anlage könne langfristig nur funktionieren, wenn alle sorgsam mit ihr umgehen. Trotzdem beschäftigte sich die Stadt mit diesem Thema und es sollen laut Kieweg in den kommenden Wochen zusätzliche Abfallbehälter aufgestellt werden.

Größere bauliche Veränderungen seien bislang hingegen nicht notwendig gewesen oder in Planung. Neben den Abfallbehältern sollen in den nächsten Wochen jedoch weitere Sitzbänke errichtet werden.

Für Bürgermeister Kieweg ist die Entwicklung des „GoldParks“ noch längst nicht abgeschlossen. „Ein guter öffentlicher Raum ist nie einfach fertig. Er entwickelt sich mit den Menschen, die ihn nutzen“, betont er. Die Stadt wolle deshalb genau beobachten, welche Bereiche sich bewähren und wo weiterer Bedarf entsteht. Der „GoldPark“ sei dabei Teil eines größeren Konzepts zur Aufwertung des Freizeitangebots in Korbach. Gemeinsam mit Projekten wie dem „KorBerg“ und dem „KorBike“ entstehe Schritt für Schritt ein vielseitiges Bewegungs- und Freizeitangebot für die Stadt. Besonders wichtig bleibe dabei die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Bereits bei der Planung des GoldParks hätten insbesondere Jugendliche ihre Ideen eingebracht – so gehe der Name des Areals auf diesen Beteiligungsprozess zurück.