Geforce RTX 5090 übertrifft Marke von 5.000 Euro

Die Preise für Grafikkarten steigen weiter. Selbst "günstige" Modelle der Geforce RTX 5090 kosten im Handel inzwischen über 5.000 Euro.

11. September 2026 um 08:26 Uhr / Nils Matthiesen

Die Geforce RTX 5090 wird teurer (Symbolbild). (Bild: Matheus Bertelli / Pexels)

Die Geforce RTX 5090 wird teurer (Symbolbild). Bild: Matheus Bertelli / Pexels

Die Preise für Grafikkarten sind in den vergangenen Monaten kontinuierlich angestiegen. Das berichtet Hardwareluxx(öffnet im neuen Fenster). Demnach zeigt sich auf dem Markt statt einer bloßen kurzfristigen Preisschwankung ein zunehmend anhaltender Aufwärtstrend, der sich bereits über mehrere Monate hinweg beobachten lässt. Besonders bei leistungsstärkeren Modellen fällt dieser Preisanstieg deutlich aus. In der Folge werden aktuelle Grafikkarten im Handel inzwischen spürbar teurer angeboten als noch zu Beginn des betrachteten Zeitraums.

Günstigste Varianten kosten über 5.000 Euro

Inzwischen durchbrechen auch die im deutschen Handel günstigsten erhältlichen Modelle der Geforce RTX 5090 die Marke von 5.000 Euro. Laut Geizhals-Preisvergleich(öffnet im neuen Fenster) bildet die Gigabyte Geforce RTX 5090 Gaming OC 32G das aktuell günstigste Angebot mit einem Preis von 5.249 Euro. Ebenfalls zu diesem Betrag findet sich die MSI Geforce RTX 5090 32G Ventus 3X OC(öffnet im neuen Fenster) im Angebot des Handels.

Weitere Modelle verschiedener Hersteller reihen sich über Preispunkte von 5.299 Euro und 5.349 Euro hinweg an. Noch deutlicher fällt der Betrag bei Spezialausführungen aus: Das Sondermodell Asus Rog Astral Geforce RTX 5090 Edition 20(öffnet im neuen Fenster) wird im Handel sogar für 6.999 Euro gelistet. Die MSI Geforce RTX 5090 Lightning Z, die bisher als wohl teuerste Karte galt, lässt sich hingegen derzeit gar nicht mehr im Sortiment finden.

Hohe Nachfrage nach KI-Speicher belastet den Markt

Ein baldiger und deutlicher Preisrückgang zeichnet sich bei Grafikkarten im aktuellen Marktumfeld nicht ab. Der Hauptgrund für diese Entwicklung liegt weiterhin in der anhaltend hohen Nachfrage nach Speicher für KI-Anwendungen, die zu einer insgesamt angespannten Versorgungslage führt. Diese Faktoren sprechen dafür, dass die Preise für Grafikkarten zumindest kurzfristig auf einem weiterhin erhöhten Niveau verbleiben.

Bei einzelnen Modellen sind in der kommenden Zeit sogar weitere Preisaufschläge möglich. Eine nachhaltige Entspannung der gesamten Marktsituation dürfte im Wesentlichen davon abhängen, wann sich die Lage auf dem Speichermarkt wieder normalisiert. Auf kurze Sicht ist mit einer solchen Normalisierung jedoch nicht zu rechnen.