SpaceXAI stellt Grok Bot vor: Das kann der KI-Agent

SpaceXAI hat eine frühe Beta-Version des neuen Grok Bot veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einen KI-Agenten, der nicht nur auf Eingaben reagiert, sondern auch selbstständig Aufgaben ausführt. Nutzer:innen können unterschiedliche Bots erstellen, ihnen Zugriff auf bestimmte Anwendungen und Websites gewähren und Aufgaben an sie delegieren. Laut Unternehmensangaben arbeiten die Bots auch im Standby-Modus des Laptops weiter und melden sich erst zurück, wenn sie eine Genehmigung benötigen oder ihre Aufgabe abgeschlossen haben.

Anzeige

Grok Bot soll wie ein echter Kollege arbeiten

Der Prototyp wurde zunächst intern bei SpaceXAI eingesetzt. „Die Arbeit mit Grok Bot fühlt sich an, als hätte ich acht Arme wie ein Oktopus, wobei jeder Arm mit den anderen zusammenarbeitet und jeder die Aufgabe so ausführt, wie ich es tun würde“, berichtet ein Mitarbeiter des Unternehmens.

Top-Artikel

${content}

${custom_anzeige-badge} ${custom_tr-badge} ${section}

${title}

${custom_anzeige-badge}

${custom_tr-badge} ${section}

${title}

Jetzt sollen auch externe Nutzer:innen auf den neuen KI-Agenten zugreifen können. Grok Bot soll sich wie ein echtes Teammitglied verhalten. Man kann Nachrichten mit ihm austauschen und ihm Aufgaben übertragen. Dabei soll er stetig dazulernen und mit fortschreitender Zusammenarbeit noch hilfreicher werden.

Anzeige

In dem Beitrag von SpaceXAI heißt es: „Die Bots melden sich bei den Tools an, die Sie schon nutzen, und arbeiten über Apps und E-Mail-Postfächer sowie weitere Bereiche hinweg. Sie erledigen Aufgaben von Anfang bis Ende und melden sich nur dann wieder, wenn etwas Ihre Zustimmung erfordert.“ Als mögliche Einsatzbereiche nennt SpaceXAI unter anderem die Recherche potenzieller Kund:innen oder die Bearbeitung eingehender Rechnungen.

Eine weitere Funktion soll den Aufwand für die Automatisierung wiederholbarer Geschäftsprozesse verringern: Führt ein:e Nutzer:in einen Arbeitsablauf einmal vor, soll der Bot ihn nachahmen und als Routine speichern. Dadurch könne er den Arbeitsablauf später ausführen, ohne dass jede Anweisung erneut eingegeben werden müsse.

Empfohlene redaktionelle Inhalte

Hier findest du externe Inhalte von TargetVideo GmbH, die unser redaktionelles Angebot auf t3n.de ergänzen. Mit dem Klick auf "Inhalte anzeigen" erklärst du dich einverstanden, dass wir dir jetzt und in Zukunft Inhalte von TargetVideo GmbH auf unseren Seiten anzeigen dürfen. Dabei können personenbezogene Daten an Plattformen von Drittanbietern übermittelt werden.

Hinweis zum Datenschutz

Was kostet die Nutzung des neuen Grok Bots?

Die Erinnerung des Grok Bot soll weit über die bloße Speicherung eines Chat-Protokolls hinausgehen. Laut der Ankündigung könnten sich die eingerichteten Bots an frühere Unterhaltungen erinnern und würden zunehmend erkennen, wann sie ihre Arbeit zur Genehmigung unterbrechen und wann sie selbstständig fortfahren sollen. Dabei würden sie über die Zeit auch lernen, den individuellen Schreibstil ihrer Nutzer:innen zu imitieren.

SpaceXAI gibt an, dass die Bots später abgebrochene Threads wieder aufnehmen, ins Stocken geratene Übergaben vorantreiben und Arbeiten aus früheren Unterhaltungen fortsetzen könnten. Zudem sollen sie mit der Zeit proaktiver werden und Aufgaben schon erkennen, bevor ein:e Nutzer:in ausdrücklich darum bittet.

Anzeige

Der Grok Bot ist ab sofort als Beta-Version für bestehende Abonnent:innen des Tarifs „Super Grok Heavy“ verfügbar, der 300 Dollar pro Monat kostet. Da der Konzern von Elon Musk im Juni das KI-Coding-Tool Cursor übernommen hat, können auch Nutzer:innen des Tarifs „Cursor Ultra” für 200 Dollar monatlich auf den neuen KI-Agenten zugreifen. Dasselbe gilt für den Unternehmenstarif „Cursor Premium Teams”, bei dem der Preis 120 Dollar pro Teammitglied und Monat beträgt.

Der Grok Bot ist aktuell für macOS, Windows, Linux und iOS verfügbar. Eine Android-Version soll in Kürze folgen. Unternehmen, die sich jetzt für das Tool anmelden wollen, werden allerdings an eine Warteliste verwiesen.

Startseite