Hamburg Towers überstehen Stau-Problematik und Bären-Angriffe

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Der dänische Meister steckte im Stau. Die A7 machte, was die A7 am Wochenende nun mal so macht: dicht. Daher zog sich die Fahrt der Bakken Bears von Aarhus in die Wilhelmsburger Inselpark Arena länger hin. Der Test bei den Veolia Towers Hamburg am Sonnabendabend begann mit Verspätung.

In den Knochen schien das den Gästen nicht zu stecken, sie zeigten heftige Gegenwehr. Schon eher war den Türmen das Benefizspiel vom Abend zuvor beim Kooperationspartner SC Rist Wedel (86:48) anzumerken. Trainer Benka Barloschky sprach von „fehlender Spritzigkeit“. Umso glücklicher war der 38-Jährige, dass seine Schützlinge dennoch ein erfolgreiches Resultat einfuhren, mit 74:67 (12:12, 22:17, 17:21, 23:17) auch ihr zweites Vorbereitungsspiel auf die Saison in der Basketball-Bundesliga gewannen.

Veolia Towers Hamburg gewinnen Testspiel gegen Bakken Bears

„Ich bin total zufrieden“, sagte Barloschky, bezog sich dabei jedoch auf die ersten eineinhalb Wochen des gemeinsamen Trainings. Seine Mannschaft habe super viel investiert und sei trotz eines harten Auftaktprogramms „da, wo wir es erwartet haben“. Gegen die Bären aus Bakken stieg auch Osaro Rich wieder ein, lediglich Kenneth Ogbe (Vorsichtsmaßnahme) und Martin Breunig (Ferse) fehlten bislang. Grund zur Sorge bestehe nicht.

Trainer Benka Barloschky spricht zu den Spielern der Veolia Towers Hamburg.

Benka Barloschky (38) war zufrieden mit dem Testspiel.© Veolia Towers Hamburg | Agagani Ganiev

Und das, obwohl Barloschky auch Kritikpunkte äußerte: „Wir müssen besser in unseren Reaktionen werden. Das Spacing (zu Deutsch: die Raumaufteilung) früh im Angriff ist ausbaufähig.“ Aus den ersten Tagen der Vorbereitung war Ähnliches zu vernehmen. Der Ballvortrag sei verbesserungswürdig. Defensiv interessant dagegen der 2,11 Meter große Nicolas Pavrette, wenngleich der Franzose im Angriff noch zu schleifen ist.

Mathys Kangudia wird Topscorer

Ordentlich Schliff brachten, wie erwähnt, auch die Bears mit. Die Towers mussten zwei kritische Phase überstehen, in denen das Spiel hätte kippen können. Sie überstanden sie. „Das ist genau, was wir brauchen, um unsere Resilienz zu bilden“, sagte Barloschky. Die Saisonvorbereitung seines Teams steckt nicht im Stau, sie nimmt an Fahrt auf.

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Veolia Towers Hamburg: Kangudia (19 Punkte/4 Assists), Thomasson (17/6 Rebounds/4 Assists), Theis (9), Muenkat (8/8 Rebounds), Zeigler (7/4 Steals), Pavrette (6/7 Rebounds), Muttilib (4), Rich (2), Wade (2), Martin, Leitao.