Kein Eton für Harrys Sohn: Warum Archie einen ganz anderen Schulweg geht als Cousin George
Harry und Meghan brechen mit Tradition: Wo Sohn Archie nun zur Schule gehen soll
Stand: 20.08.2026, 22:00 Uhr
Meghan wollte ihre Kinder nie öffentlichem Medieninteresse aussetzen – nun kehrt die Familie doch nach Großbritannien zurück. Was heißt das für Sohn Archie?
London – Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) verlegen ihren Lebensmittelpunkt nach sechs Jahren in Kalifornien zurück nach Großbritannien. Bereits im August 2026 soll der Umzug erfolgen, und für die beiden Kinder Archie (7) und Lilibet (5) stehen die Weichen offenbar schon fest: Ab September 2026 sollen sie im Königreich zur Schule gehen.

Wie die britische Sun berichtet, haben die Sussexes Spekulationen zurückgewiesen, wonach Harry seinen Sohn Archie bereits für Eton angemeldet habe. Die Eliteschule nimmt Jungen ab 13 Jahren auf – dorthin wird in Kürze auch Archies Cousin, Prinz George, wechseln. Damit würden Harry und Meghan bewusst von der royalen Tradition abweichen, der zufolge schon Prinz William und zuvor Prinz Charles nach Eton gingen.
Auch eine volle Internatsunterbringung gilt der Sun zufolge für Archie und Lilibet vorerst als unwahrscheinlich. Ebenso unwahrscheinlich sei ein Besuch der Lambrook School nahe Windsor – jener Schule, die bereits Georges Geschwister Charlotte und Louis besuchen.
Harrys Kritik an seiner eigenen Schulzeit
Harry hatte sich in seinen Memoiren „Spare“ positiv über seine erste Schule, das Internat Ludgrove, geäußert, zugleich aber Kritik an den dortigen Lebensbedingungen geübt: Viele Jungen hätten dort „eng beieinander“ gelebt, beschrieb er das Umfeld als belastend. Ludgrove ist eine reine Jungenschule und kostet 14.477 Pfund pro Trimester (entspricht etwa 16.899 Euro).
Als modernere Alternative gilt die Windlesham House School im eigenen Dukedom of Sussex: Sie ist koedukativ und nimmt auch Tagesschüler auf, die abends nach Hause zurückkehren – ein deutlicher Unterschied zum klassischen Internatsmodell, das Harry selbst durchlaufen hat. Daneben gibt es der Sun zufolge zahlreiche weitere Elite-Vorbereitungsschulen zur Auswahl, etwa in London, in Northamptonshire nahe dem Spencer-Anwesen sowie in der Nähe von Charles‘ Anwesen Highgrove.
Sicherheit vor Tradition: Wo Harry und Meghan ihre Prioritäten setzen
Wo genau Archie und Lilibet künftig unterrichtet werden, ist bislang nicht bekannt. Da die Sicherheit der Kinder für Harry und Meghan oberste Priorität habe, dürfte das Paar seine endgültige Entscheidung so lange wie möglich geheim halten. Meghan hatte in der Vergangenheit sogar ausgeschlossen, ihre Kinder überhaupt in Großbritannien zur Schule zu schicken – aus Sorge, sie dem öffentlichen Medieninteresse auszusetzen. Mit dem angekündigten Umzug scheint sich diese Haltung nun geändert zu haben.
Die zurückhaltende Schulwahl fügt sich auch in die Geschwister-Dynamik der Familie: Zwischen Harry und seinem Bruder Prinz William soll seit dem Wegzug in die USA 2020 und dem viel beachteten Oprah-Interview weitgehend Funkstille herrschen. Das gilt als ein möglicher weiterer Grund, warum eine Schule wie Eton, die eng mit Williams Familie verbunden ist, für Harrys Sohn nicht infrage kommt. (Quellen: The Sun, dpa) (han)