Gänsehaut pur: Beckenbauer-Witwe richtet emotionale Botschaft an Fans des Fußballs
Heidi Beckenbauer sendet beim Franz-Beckenbauer-Supercup emotionale Botschaft
Stand: 22.08.2026, 21:44 Uhr
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Der Name Beckenbauer steht im Super Cup seit dem Tod des „Kaisers“ im Fokus. Witwe Heidi Beckenbauer gedenkt vor dem Anpfiff ihrem Mann Franz.
Dortmund – Dortmund, 22. August, kurz vor 20:30 Uhr: Heidi Beckenbauer steht am Sky-Mikrofon, und plötzlich ist der Supercup (hier geht es zum Liveticker) mehr als ein Fußballspiel. „Bilder, Erinnerungen kommen hoch“, sagt die Witwe des „Kaisers“ – und man spürt, dass sie nicht für die Kamera spricht, sondern aus echtem Empfinden. Ihr Wunsch an die Fans ist klar: „Ich hoffe, dass es ganz, ganz vielen Menschen so geht, dass wenn sie ‚Franz-Beckenbauer-Supercup‘ lesen, dass sie dann einfach mal innehalten und an ihn denken.

Franz Beckenbauer war im Januar 2024 gestorben. Seitdem trägt der Supercup, den DFL und DFB gemeinsam ausrichten, seinen Namen. Goldtöne prägen das Erscheinungsbild, das Logo zeigt den Kaiser in Aktion – genau wie die Trophäe selbst. Das gesamte Rahmenprogramm in Dortmund war seinem Vermächtnis gewidmet.
Heidi Beckenbauer gedenkt beim Franz-Beckenbauer-Super-Cup verstorbenen Mann
Heidi Beckenbauer ließ es dabei nicht bei Worten. Gemeinsam mit dem früheren Bayern-Stürmer Claudio Pizarro trug sie die Trophäe ins Signal Iduna Park – ein stiller, starker Moment. Zuvor hatte sie noch hinzugefügt: „Vielleicht haben sie Erlebnisse gehabt oder selbst tolle Szenen im Kopf, die an ihn zu erinnern. Und das ist eine gute Sache.“
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Auf dem Rasen liefern sich Vizemeister Borussia Dortmund und Doublesieger FC Bayern München ihr Duell. Auf der Tribüne sitzt ein besonderer Gast: Jürgen Klopp, erst seit dem vergangenen Samstag offiziell Bundestrainer, absolvierte hier seinen ersten öffentlichen Auftritt in neuer Rolle. Bayerns Sportvorstand Max Eberl hatte es kommen sehen.
„Ich bin mir sehr sicher, dass er zum Supercup kommen wird.“ DFB-Sportdirektor Rudi Völler ergänzte mit einem Seitenhieb auf Klopps Vorgänger: „Jürgen wird sicher öfter in den Stadien sein, das war nicht so Julians Ding.“ Der Abend aber gehörte Heidi Beckenbauer – und der Erinnerung an einen, dessen Name nun über dem größten deutschen Vereinsduell steht. (fpt)