Hunderte Feuerwehrleute gegen Waldbrände in Südfrankreich im Einsatz
Flammen
Hunderte Feuerwehrleute gegen Waldbrände in Südfrankreich im Einsatz
Im Département Var wurden mehr als 150 Menschen evakuiert. Am späten Sonntagabend war der Brand noch nicht unter Kontrolle
Toulon – Begünstigt durch Hitze und Trockenheit sind in Südfrankreich mehrere Waldbrände ausgebrochen. Das heftigste Feuer wütete am Sonntag laut Behörden im Gebiet von Taradeau im Département Var, wo mehr als 600 Feuerwehrleute im Einsatz waren. Angefacht durch Wind breiteten sich die Flammen rasch in Richtung der Kleinstadt Les Arcs-sur-Argens aus. In beiden Orten wurden 150 Menschen in Sicherheit gebracht. Mehrere Häuser wurden zerstört. Am späten Sonntagabend war der Brand noch nicht unter Kontrolle.
Im Norden der Insel Korsika loderten weiter zwei Brände, die vor rund einer Woche durch Blitzeinschläge ausgelöst worden waren. Das Feuer bei Albertacce breitete sich zuletzt weiter aus und zerstörte mehr als 320 Hektar. Die Löscharbeiten gestalteten sich in der bergigen Region laut den örtlichen Behörden schwierig. 160 Feuerwehrleute waren im Einsatz, unterstützt von zwei Löschflugzeugen und einem Löschhubschrauber.
Dritte Hitzewelle seit Jahresbeginn
Frankreich verzeichnet die dritte Hitzewelle seit Jahresbeginn. Auch in mehreren anderen Gebieten des Landes brachen Waldbrände aus. Unter anderem zerstörte ein Feuer im Wald von Fontainebleau südlich von Paris etwa 2000 Hektar.
Auch in Portugal, Spanien und Griechenland wüteten zuletzt Waldbrände. Laut Forschern kommt es durch den menschengemachten Klimawandel zu häufigeren und längeren Hitze- und Trockenperioden, was Waldbrände begünstigt. (APA, 20.7.2026)
Forum: 4 Postings
Ihre Meinung zählt.
Die Kommentare im Forum geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Benutzer:innen können diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H. vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.