Von Teamautos ausgebremst – Rad-Star poltert nach Zeitfahren
«Ich finde das respektlos»
Von Teamautos ausgebremst – Rad-Star poltert nach Zeitfahren
Der holländische Rad-Profi Huub Artz ärgert sich über Teamautos, die ihn beim Zeitfahren am Dienstag ausgebremst hätten. Dadurch verlor er in seiner Paradedisziplin an der Tour de France viel Zeit.
Publiziert: 13:43 Uhr
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Aktualisiert: vor 53 Minuten
Darum gehts
KI-generiert, redaktionell geprüft
- Huub Artz stösst beim Tour de France-Zeitfahren auf unerwartete Hindernisse
- Störende Autos und langsamer Fahrer zwangen Artz zu riskanten Bremsmanövern
- Holländer verliert zweieinhalb Minuten auf Tagessieger Evenepoel
Blick Sportdesk
Huub Artz, der holländische Meister im Zeitfahren, erlebte am Dienstag auf der 16. Etappe der Tour de France einen bitteren Rückschlag. Der 24-Jährige hatte sich viel vorgenommen und wollte im rot-weiss-blauen Trikot seines Landes eine starke Leistung im Einzelzeitfahren zeigen. Doch störende Autos brachten ihn aus dem Rhythmus. «Das war supernervig», sagte Artz zu Eurosport.
Die Strecke von Évian-les-Bains nach Thonon-les-Bains schien zunächst optimal für Artz. Mit schnellen Zwischenzeiten lag er lange gut im Rennen. Doch in einer technischen Abfahrt geriet er in Schwierigkeiten. «Vor mir waren zwei Autos von Astana und ein langsamer Fahrer. Ich musste hart bremsen, um sie in den Kurven zu überholen», erklärte der Fahrer des Lotto-Intermarché-Teams. «Das hat mich völlig aus dem Rhythmus gebracht. Ich war so durcheinander, dass ich fast in die Böschung gefahren wäre.»
«Ich finde es respektlos»
Trotz der Hindernisse beendete Artz das Zeitfahren in 34 Minuten und 49 Sekunden und damit zweieinhalb Minuten hinter dem Tagesschnellsten Remco Evenepoel auf dem 16. Rang. Der Holländer zeigte sich enttäuscht, weil die Situation ihn wertvolle Sekunden gekostet hatte. «Es war nicht absichtlich, aber ich finde es respektlos. Ich habe zwei Wochen auf diesen Tag hingearbeitet und dann muss ich bremsen wegen jemandem, der ohnehin keine Rolle mehr spielt», sagte er. «Das ist vielleicht etwas, woraus ich lernen kann.»
Nach dem Rennen entschuldigte sich eines der Astana-Begleitfahrzeuge bei Artz. Die Enttäuschung bleibt dennoch gross, denn das Zeitfahren war für den jungen Fahrer eine besondere Gelegenheit, sich international zu beweisen. «Wenn man an der Tour de France das Meistertrikot seines Landes trägt, will man einfach das Maximum herausholen», fügte er hinzu.
Dieser Artikel ist zuerst auf «sportnieuws.nl» erschienen. Die holländische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.
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