iMazing: Neue Version 3.6 bringt Musik auf den iPod Classic zurück

Mit iMazing 3.6 bekommt Apples einstiger Kultplayer ein kleines Comeback. Die neue Version der Backup- und Geräteverwaltungs-Software erlaubt es, Musik direkt auf den iPod Classic und andere ältere iPod-Modelle zu übertragen. Der Umweg über iTunes unter Windows oder den Finder auf dem Mac fällt damit weg. Besonders praktisch: Die Musikübertragung funktioniert jetzt in beide Richtungen.
Wer noch einen klassischen iPod nutzt, kann seine Musiksammlung mit iMazing deutlich unkomplizierter verwalten. Titel lassen sich vom Computer auf das Gerät übertragen und auch wieder zurückholen. Damit verabschiedet sich iMazing vom klassischen Einweg-Synchronisieren und macht den Datenaustausch flexibler. Gerade für Fans älterer iPods dürfte dieses Feature interessant sein.
Eine weitere große Neuerung sind die Unified Logs, also vereinheitlichte Protokolle. iMazing 3.6 macht die Systemprotokolle angeschlossener Geräte direkt im Hauptfenster zugänglich. Die Einträge lassen sich nach Zeitstempel, Prozess, Subsystem, Kategorie und weiteren Kriterien sortieren und filtern. Eine Suchfunktion sowie eine Datumsauswahl helfen dabei, auch in umfangreichen Protokollen schnell die relevanten Informationen zu finden.
Einzelne Log-Einträge können detailliert untersucht und die Ergebnisse zur weiteren Analyse exportiert werden. Unterstützt werden unter anderem Excel- und CSV-Formate. Damit richtet sich die Funktion nicht nur an Entwickler, Entwicklerinnen und die IT-Administration, die Fehler auf Geräten aufspüren wollen, sondern auch an Power-User und Fachleute aus den Bereichen digitale Forensik und E-Discovery.
iMazing Configurator landet unter Windows

Auch für Unternehmen gibt es eine wichtige Neuerung: Der bisher macOS-exklusive iMazing Configurator ist nun erstmals für Windows verfügbar. Die iMazing-Business-Kundschaft kann damit Geräte überwachen, für MDM registrieren und wiederverwendbare Blueprints für Profile, Apps und Backups einsetzen. Der Blueprint-Editor bleibt zunächst dem Mac vorbehalten. Erstellte Blueprints lassen sich jedoch exportieren, unter Windows importieren und dort auf Geräte anwenden, was besonders für gemischte IT-Umgebungen praktisch ist.
Beim Sichern auf Windows berücksichtigt iMazing 3.6 außerdem OneDrive besser. Die Software schlägt vor, die OneDrive-Synchronisierung während eines Backups vorübergehend zu pausieren und anschließend wieder zu aktivieren. So sollen Dateisperren durch den Cloud-Dienst verhindert werden.
iMazing 3.6 steht für Nutzer und Nutzerinnen von iMazing 3 ab sofort als kostenloses Update auf der Website des Schweizer Entwicklerteams von DigiDNA bereit. Wer iMazing nach dem 20. Oktober 2020 gekauft hat, kann kostenlos auf Version 3 upgraden, für ältere iMazing- und DiskAid-Lizenzen steht aktuell ein Upgrade mit 50 Prozent Rabatt auf der Website von iMazing bereit. Alle Lizenzen sind sowohl für macOS als auch für Windows gültig. Der reguläre Preis für iMazing startet bei 29,99 Euro/Jahr für ein verwaltetes Apple-Gerät.