Beschuss aus Iran: Crew verlässt brennendes Containerschiff in der Straße von Hormus
Östlich von Oman ist die Besatzung eines Containerschiffs nach einem Brand von Bord gegangen. Das teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt UKMTO (United Kingdom Maritime Trade Operations) mit. Die Crew sei auf ein Rettungsschiff gegangen, hätten ein Sicherheitsoffizier des Schiffs und Militärbehörden gemeldet.
Das US-Militär teilte mit , Irans Revolutionswächter hätten das Containerschiff »GFS Galaxy« angegriffen. Demnach werde ein ziviles Besatzungsmitglied vermisst. Das Schiff fährt unter zypriotischer Flagge und ist etwa 300 Meter lang. Nach einem Feuer an Bord und Schäden im Maschinenraum könne die »GFS Galaxy« nicht weiterfahren, hieß es vom US-Regionalkommando Centcom.
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Irans Revolutionswächter hatten zuvor erklärt, Warnschüsse auf ein Schiff in der Meerenge gefeuert zu haben. Das Schiff habe die »maritime Sicherheit« in der Meerenge gefährdet, teilten die Revolutionswächter über ihren Kanal Sepah News auf Telegram mit. Mehrere Schiffe hätten versucht, eine nicht genehmigte Route zu befahren und Anweisungen der Revolutionswächter ignoriert. Es hieß, die Straße von Hormus werde geschlossen bleiben bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region.
Die USA attackierten in Folge nach eigenen Angaben 140 militärische Ziele in Iran, darunter Raketen- und Drohnenstellungen, Munitionslager, Kommunikationszentralen und Küstenüberwachungsanlagen. »Iran hat eine schlechte Entscheidung getroffen«, schrieb Pentagon-Chef Pete Hegseth auf X. »Jetzt zahlen sie dafür.«
Alarm in den Golfstaaten
Die Straße von Hormus ist einer der wichtigsten Wasserwege der Welt. Im Juni hatten sich Washington und Teheran auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg zu einem Ende des Kriegs ebnen sollte. Es enthält auch die Forderung nach einer Öffnung der Straße von Hormus. Das Abkommen sieht vor, dass Teheran sich mit Oman in Abstimmung mit weiteren Anrainerstaaten über die Verwaltung der Meerenge einigen soll.
Trotzdem kam es immer wieder zu Angriffen. Die USA sollen zuletzt ein Bekenntnis Irans zu einer freien und sicheren Schifffahrt dort gefordert haben, die Frist dafür ist abgelaufen. US-Präsident Trump bezeichnete eine Maut wiederholt als inakzeptabel.
Nach den jüngsten Angriffen wirft Irans Militär US-Präsident Donald Trump vor, Zusagen nicht einzuhalten. »Die Amerikaner versuchen, südlich der Straße von Hormus eine regelwidrige Route durchzusetzen, die der mit der Islamischen Republik Iran unterzeichneten Vereinbarung widerspricht«, sagte Militärsprecher Amir Akraminia laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim.
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In der Folge attackierte Iran die Golfstaaten mit Raketen und Drohnen. Aus Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Kuwait wurden Angriffe gemeldet.
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