„Werden sie windelweich prügeln“: US-Präsident mit heftiger Drohung – dann folgen neue US-Angriffe

Iran-Krieg: US-Militär beendet Feuerpause – Trump will Teheran „windelweich prügeln“

Stand: 30.07.2026, 07:01 Uhr

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US-Präsident Donald Trump droht dem Iran öffentlich mit harter Vergeltung. Kurz darauf meldet das US-Militär neue Angriffe auf iranische Militärziele.

Teheran – Die kurze Waffenruhe im Iran-Krieg ist vorbei. Nach einigen beschussfreien Nächten hat das US-Militär erneut Ziele im Iran angegriffen. Die Attacken seien eine „entschlossene Antwort“ auf den am Vortag versuchten „Überraschungsangriff“ des Mullah-Regimes auf US-Truppen im Nahen Osten, wie das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mitteilte.

Rakete wird von Schiff abgeschossen, Donald Trump eingeklinkt

US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Führung erneut mit schweren Konsequenzen gedroht: „Wir werden sie verdammt windelweich prügeln.“  © picture alliance/dpa/Planet Pix via ZUMA Press Wire | U.S Navy/U.S. Navy, picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein

Getroffen wurden nach Centcom-Angaben unter anderem militärische Kommandozentralen, Raketen- und Drohnenanlagen sowie Küstenüberwachungs- und Verteidigungsanlagen. Ziel sei gewesen, die Bedrohungen zu verringern, die vom Iran und seinen Stellvertretern für die amerikanischen Streitkräfte, die Handelsschifffahrt und die Nachbarländer am Persischen Golf ausgehen. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars berichtete über Angriffe auf der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie in der Provinz Buschehr.

Trump droht dem Mullah-Regime im Iran: „Wir werden sie windelweich prügeln“

Stunden vor dem neuerlichen US-Angriff hatte US-Präsident Donald Trump dem Mullah-Regime in Teheran bereits mit Vergeltung gedroht. „Wir werden sie hart treffen“, zitierte ihn ein Reporter des Senders Fox News. „Sie werden Prügel beziehen.“ Und schließlich brachte er seinen ganzen Missmut mit ein paar Worten zum Ausdruck: „Wir werden sie verdammt windelweich prügeln.“ Grund für die verbale Eskalation des Republikaners waren Angriffe auf US-Einrichtungen.

Tatsächlich hatte das US-Militär am Tag zuvor erstmals seit dem vorläufigen Stopp der US-Angriffe auf Ziele im Iran wieder einen iranischen Angriff mit mehreren ballistischen Raketen gemeldet – ohne konkrete Ziele zu nennen. Alle Raketen wurden laut Centcom abgefangen. Der iranische Rundfunk verbreitete eine Stellungnahme der Revolutionsgarden, der Angriff habe einer US-Militärbasis in Jordanien gegolten. Jordaniens Streitkräfte teilten mit, es seien fünf Raketen aus dem Iran abgefangen worden.

Trump hat Waffenruhe im Iran-Krieg unlängst für beendet erklärt

Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit gemeinsamen Luftangriffen der USA und Israels auf Teheran begonnen. Mitte Juni einigten sich die Trump-Regierung und das Mullah-Regime auf ein Rahmenabkommen, das über vertiefte Verhandlungen den Weg zur Beendigung des Krieges ebnen sollte. Seit April galt zudem eine Waffenruhe, die Trump jedoch nach zahlreichen Verstößen für beendet erklärte. Auch der Iran sieht sich inzwischen nicht mehr an die vorläufige Absichtserklärung gebunden. (Quellen: dpa, Fox News) (cs)