Wanrschuss auf Schiff: Iran schließt Straße von Hormus
Auf Schiff gefeuert
Iran schließt die Straße von Hormus – Trumps Militär reagiert
Aktualisiert am 12.07.2026 - 01:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Iran lässt keine Handelsschiffe mehr durch die Straße von Hormus durchfahren. Die USA greifen erneut an.
Die Marine der Terrororganisation Iranische Revolutionsgarden hat am frühen Sonntag mitgeteilt, sie habe die Straße von Hormus bis auf Weiteres gesperrt. Zuvor hatten mehrere Schiffe versucht, die strategisch wichtige Wasserstraße zu passieren. Die USA reagierten und teilten mit, dass es eine neue Runde von Angriffen auf den Iran gebe.
Der Iran hatte einen Schuss auf eines der Schiffe abgefeuert und es zum Stillstand gebracht, teilte die iranische Marine in einer auf Telegram veröffentlichten Erklärung mit. "Die Straße von Hormus ist bis auf Weiteres und bis zum Ende der amerikanischen Interventionen in der Region gesperrt, und keinem Schiff wird die Durchfahrt gestattet", hieß es in der Erklärung der Terrororganisation. In der Mitteilung hieß es weiter, dass jeder "neue Akt der Aggression gegen uns eine harte Reaktion nach sich ziehen wird und neue feindliche Stützpunkte in der Region ins Visier genommen werden".
Die USA griffen daraufhin erneut den Iran an, meldete das US-Zentralkommando auf X. Es handele sich um eine Vergeltung für den iranischen Angriff auf das unter zyprischer Flagge fahrende Handelsschiff M/V GFS Galax. Ein ziviles Besatzungsmitglied werden noch vermisst. Welche Ziele ins Visier genommen werden, wurde nicht genannt. In den vergangenen Tagen griffen die USA vor allem küstennahe Militäranlagen des Iran an. US-Präsident Donald Trump hatte das Ende der Waffenruhe verkündet.
Oman macht Vorschlag für Handelsstraße
Der Oman hat einem Medienbericht zufolge einen Vorschlag zur gebührenfreien Durchfahrt der Straße von Hormus vorgelegt. Demnach soll der Schiffsverkehr auf der südlichen Route wie vor dem Krieg frei möglich sein, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf eine ungenannte Quelle. Der "Axios"-Reporter Barak Ravid bestätigte den Vorschlag auf der Plattform X. Auf der nördlichen Route entlang der iranischen Küste wären laut CNN Genehmigungen Teherans nötig, allerdings ebenfalls keine Gebühren fällig.
Vertreter des Iran und des Omans hatten zuvor in der omanischen Hauptstadt Maskat über eine Regelung des Schiffsverkehrs verhandelt. Auf omanischer Seite führte Außenminister Badr al-Busaidi die Gespräche, auf iranischer der Außenminister Abbas Aragtschi.