„Jetzt brennt die Hütte“: Promi verplappert sich bei „Die Verräter“ - dann fließen Tränen
Stand: 24.08.2026, 00:00 Uhr

Elektroschocks, Kaltwasserduschen, Todesliste! Den „glorreichen Sieben“ steht im Halbfinale von „Die Verräter“ (RTL) einiges bevor. Da wird es auch für Marijke Amado, die „Königin der Intrigen“, eng. Vor allem, wenn ihr dann auch noch ihr Mitverschwörer das Leben schwer macht.
Wo ist der VAR, wenn man ihn mal wirklich braucht? Es wäre so schön, wenn der Video Assistent Referee dem Schweizer Ex-Schiri Urs Meier mal knöchelhoch in die selbstgefällige Allwissenheit grätschen würde. Aber: Wird nicht geschehen. Ebenso wenig, dass Nina Meise mal den Überblick behält. Ann-Kathrin Bendixen wiederum hätte es in der Hand haben können - verweigert aber die Verantwortung. Und Peyman Amin? Dem blieb nur das tränenreiche Jammern. Allein Gabriel Kelly gab alles. Und sah alles. Genau das wurde ihm zum Verhängnis. Und wer sitzt da und lacht? Die Verräter Marijke Amado und Ralph Morgenstern. Dabei war Ralph schon so gut wie draußen!

Es sind noch Sieben übrig, die im Halbfinale von „Die Verräter - Vertraue niemandem!“ (ab Montag, 24. August, auf RTL+ und am Mittwoch, 26. August, ab 20.15 Uhr bei RTL) kämpfen. Mittendrin statt nur dabei: Marijka Amado, mit 72 nicht nur die Seniorin, sondern auch die „Königin der Verräter“. Ihren Erzfeind und Mit-Verschwörer Max Kruse ist sie losgeworden. Ohne jegliche „Fußballast“ lässt es sich befreit aufintrigieren. „Na, habt ihr alle lecker geschlafen?“, flötet sie beim Frühstück an Tag sieben - und das, obwohl es des nächtens keinen Mord gab.
Dafür wurde über Nacht das Schicksal eines Mitspielers besiegelt. Denn Urs Meier hat im „Bett der Erkenntnis“ geschlafen, wie er sagt, und eine Entscheidung getroffen: „Gabriel muss ein Verräter sein. Ich bin felsenfest davon überzeugt.“ Blöd für Gabriel: von Urs' „Unfehlbarkeit“ lässt sich auch Peyman anstecken. Und Nina. Dabei weiß sie es doch eigentlich besser.
Ann-Kathrin Bendixen liefert ihren Freund Gabriel Kelly an den Dolch
Die Nerven liegen blank. Die Namen AnKa, Ralph, Urs und Peyman finden sich auf einer Todesliste der Verräter. Heißt: Einer von ihnen wird die kommende Nacht nicht überleben. Ralph schon, denn der ist ein Verräter. Aber das weiß noch keiner. Nur Gabriel ahnt: „Ralph ist ein schlauerer Verräter als Max.“
Nach einem „schockierenden“ Spiel, bei dem es für zwei der Todeskandidaten Elektroschocks und für die beiden anderen Kaltwasserduschen gibt, dürfen Urs und AnKa einen Dolch und einen Schutzschild aufteilen. AnKa scheut die Verantwortung und wählt den Schild. Obwohl sie ahnt, dass Urs seine beiden Stimmen gegen ihren Spezi Gabriel einsetzen wird. Was ist das für eine Taktik? Auch Nina wundert sich: „Das habe ich nicht verstanden.“ Marijke gibt kein gutes Bild ab, versagt am „heißen Draht“. „Schäm dich, Amado“, schimpft sie sich selbst.
Aber auch Ralph ist verwirrt. Der kommt beim Plausch mit Marijke und Nina darüber, wer überhaupt noch „tötbar“ sei, komplett durcheinander. „Wenn wir nur Leute nehmen dürfen, die auf der Liste stehen ...“ Nina rafft es sofort: „Wir? Das dürfen nur die Verräter. Jetzt brennt die Hütte! Du hast dich verraten!“ Hat Ralphs letztes Stündlein als Verräter geschlagen? Ach was!
Ralph Morgenstern geht auf Nina Meise los: „Du bist eine Brunnenvergifterin“
Nina petzt zwar umgehend, aber sie ist ob ihrer Entdeckung so aufgewühlt, dass sie keinen klaren Satz rausbekommt. Und Ralph kontert sofort und hart: „Du bist eine Brunnenvergifterin.“ Die anderen sind ratlos: „Ich habe keine Argumente gehört“, meint Urs. Obwohl der solche wohl auch gar nicht akzeptiert hätte: Die Zeit, mit Gabriel abzurechnen, der ihn anfangs dreimal nominierte, ist für ihn gekommen!
Sogar Marijke ist von ihrem Verschwörerkollegen entsetzt und herrscht ihn an: „Ralph, halt den Mund.“ Aber die Loyalen sind unfähig, ihre Gedanken in Sprache zu ordnen. Am letzten Runden Tisch vor dem Finale verteidigt nur AnKa Gabriel - unter Tränen und halbherzig. Und Nina? Die entwickelt ihre eigene dubiose Theorie. Um den Verrätern nicht in die Karten zu spielen, müsse sie Gabriel aufschreiben, weil sie Urs vertraue. Die Argumentation findet nicht nur Gabriel „bescheuert“.
Die ärmste Wurst ist Peyman. Der mag Gabriel („Du bist ein cooler Typ, ein dufter Kerl“), aber er schreibt unter Bauchgrimmen dessen Namen auf, weil „ich vermute, dass du Verräter bist“. Und fällt am unsanftesten aus allen Wolken, als Gabriel - mit fünf Stimmen abgewählt - im Kreis der Wahrheit meint: „Ich bin ein Loyaler.“ Peyman bricht regelrecht zusammen, schluchzt, weint, jammert. „Oh mein Gott. Wir haben den Loyalsten unter den Loyalen nach Hause geschickt. Ich bin so dumm.“ AnKa, selbst am Heulen, muss ihn trösten.
Urs Meier ist entsetzt: „Marijke, du bist ein Luder“
Urs, immerhin, räumt seinen „Riesenfehler“ ein. Sonja knallt ihm noch eine Breitseite vor den Latz („Also ich würde im 'Bett der Erkenntnis' nicht mehr schlafen wollen“). Aber der Schweizer Unfehlbare, immerhin ja Ex-Schiri, bekommt eine zweite Chance. Er darf - mit Marijke - in der Waffenkammer nach der größten Waffe suchen, die es je bei „Die Verräter“ gab - der „Macht der Wissenden“. Denn wer die Kugel der Wahrheit findet, darf einen Mitspieler verpflichten, seine Identität zu enthüllen.
Aber Urs setzt auch das in den Sand. Er findet zwar die Kugel und entlockt Marijke das Geständnis „Ich bin Verräterin“. Aber dann sonnt er sich wieder zu sehr in seiner vermeintlichen Machtposition. Bei der Rückkehr ins Schloss dreht Marijke nämlich eiskalt den Spieß um und behauptet: „Urs musste mir sagen: Er ist der Verräter.“ Marijke sieht's entspannt: „Am Anfang wird man noch rot von der Lügerei. Aber mit der Zeit verliert man auch die rote Farbe.“ Urs dagegen ist perplex. „Das ist unglaublich. Das ist große Schauspielkunst. Ich hab geglaubt, mich tritt ein Pferd.“ Sein Fazit: „Von Marijke kann ich noch viel lernen.“ Und: „Marijke, du bist ein Luder!“
Die würde gerne schlafen, aber, halt, da war ja noch was: „Nee, ich muss ja noch mal morden“, sagt sie und grinst. Wer wird beim letzten Mord ihr Opfer sein: Urs oder Peyman? Auf jeden Fall: Es trifft so oder so einen Ahnungslosen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)