Jetzt erhöht auch die Migros die Preise für Handy-Abos: Was sich ab September ändert
Publiziert29. Juli 2026, 13:11
Ab SeptemberJetzt erhöht auch die Migros ihre Preise für Handy-Abos
Ab September steigen die Preise für Kundinnen und Kunden von M-Budget-Mobile-Abos. Wer nicht einverstanden ist, kann bis Ende August vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

Darum gehts
- Die Migros dreht an der Preisschraube von Handy- und Internet-Abos.
- Die Detailhändlerin erhöht ab September die Tarife für ältere Handy- und Internet-Abos um bis zu einen Franken pro Monat.
- Unzufriedene Kundinnen und Kunden können bis Ende August von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.
Swisscom und Salt haben ihre Abopreise bereits erhöht, bei Sunrise steigen die Tarife ab August und bei der Swisscom-Tochter Wingo ab September. Jetzt dreht auch die Migros an der Preisschraube. Die Abo-Preise der Detailhändlerin steigen ebenfalls ab September, wie der «Blick» unter Bezug auf ein Schreiben an betroffene Kundinnen und Kunden berichtet.
Die Migros schreibt in der Nachricht von einer Überarbeitung des Angebots: «Damit du dich auch in Zukunft auf ein zuverlässiges Netz und faire Leistungen verlassen kannst, passen wir unsere Preise moderat an.»
Eine Kundin soll laut dem Bericht für ihr Migros-Mini-Abo 50 Rappen mehr pro Monat bezahlen. Dafür erhalte sie neu 20 statt 2 Gigabyte an Daten fürs Surfen in der Schweiz. Die Zeitung zitiert Migros-Sprecher Tobias Ochsenbein, der sagt, dass die Preiserhöhung beim Listenpreis 1 Franken pro Monat betrage.
Alle vor August 2025 abgeschlossenen Abos betroffen
Die Preisanpassung betreffe nur Kundinnen und Kunden mit älteren Abos, die bis August 2025 unter M-Budget Mobile abgeschlossen wurden. Im Herbst 2025 lancierte die Migros neue Handy-Abos, die die M-Budget-Abos ablösten. Als Gründe für die höheren Preise nennt der Sprecher höhere Aufwendungen für Netzbetrieb, technische Systeme und Serviceleistungen. Die Migros nutzt für die Abos das Netz der Swisscom.
Betroffen sind Kundinnen und Kunden mit folgenden Abos:
- Handy-Abos: Mini, Maxi, Mega, Extra und Giga
- Internet-Abos: Internet Classic und Internet Pro
Wer mit der Preiserhöhung der Migros nicht einverstanden ist, kann noch bis Ende August von dem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, das bei einer solchen einseitigen Vertragsänderung angeboten werden muss.
Wie reagierst du, wenn dein Abo-Anbieter die Preise erhöht?
Ich vergleiche sofort andere Angebote und wechsle bei Bedarf.
Ich ärgere mich, bleibe aber meistens beim alten Anbieter.
Ich prüfe, ob ich die Leistung wirklich brauche, und passe mein Abo an.
Solange die Erhöhung moderat ist, stört es mich nicht.
Ich mache mir darüber keine Gedanken.
Ich habe keine Abos, bei denen die Preise erhöht werden.
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Fabian Pöschl (fpo) arbeitet seit 2020 für 20 Minuten. Er ist Verantwortlicher Wirtschaftsnews im Ressort Wirtschaft
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