KAC muss ohne Punkte die Heimreise antreten
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Die Kölner Haie erwiesen sich für die Rotjacken etwas zu abgebrüht, dennoch zeigte der KAC eine weitere Leistungssteigerung.

© KK/CHL


vor 26 Minuten
12. September 2026 um 18:13
Die Rotjacken, bei denen neben den Langzeitverletzten Fabian Hochegger und Jacob Hudson auch noch der erkrankte Jan Drozg fehlten, kehren von ihrem Auswärtsdoppel in der Champions Hockey League mit zwei Niederlagen zurück nach Klagenfurt. Nach der knappen 1:2-Niederlage gegen Storhamar musste sich der KAC auch gegen die Kölner Haie geschlagen geben – 1:3. Dennoch zeigte die Mannschaft von Kirk Furey über weite Teile der beiden Spiele eine durchaus ansprechende Leistung mit starken Phasen.
Gegen den DEL-Grunddurchgangssieger der letzten Saison hatten die Klagenfurter gerade im ersten Abschnitt ein leichtes Chancenplus und gingen auch nicht unverdient durch Raphael Herburger in der 8. Spielminute in Führung. Es war bereits der dritte Treffer im vierten CHL-Spiel für den gebürtigen Vorarlberger.
Köln wiederum kam nach der Pause immer besser in die Partie, erhöhte die Intensität zusehends, übte immer stärkeren Druck aus und übernahm so auch das Kommando. Ein Powerplay der Gastgeber war schließlich ausschlaggebend für die Wende in diesem Spiel. Patrick Russell verwertete seinen eigenen Rebound aus kurzer Distanz zum Ausgleich (24.) und noch vor der zweiten Pause war das Duell endgültig gedreht. Erneut Russell, der etwas glücklich vor Sebastian Dahm an den Puck kam, sorgte für die erstmalige Führung der deutschen Haie.
In der ähnlichen Tonart ging es auch in den Schlussabschnitt, in dem die Rotjacken gleich zu Beginn das Glück auf ihrer Seite hatten. Ein dritter Treffer der Kölner wurde nach Videostudium vom Schiedsrichterteam wegen Goalie-Behinderung wieder zurückgenommen. Dennoch schafften es die Gäste in weiterer Folge nicht mehr, das viel zitierte Momentum auf ihre Seite zu ziehen. Zu abgebrüht und routiniert verwalteten die Kölner den knappen Vorsprung, zeigten in der Schlussphase ihre Qualität. Zwei Minuten vor dem Ende machten sie schließlich mit ihrem Treffer zum 3:1-Endstand durch Marcel Noebels alles klar und bleiben in der CHL weiter ohne Niederlage.
„Trotz der Niederlage war es im Großen und Ganzen ein guter Auftritt von uns und eine Steigerung gegenüber dem Spiel in Norwegen. Wir haben viele gute Dinge gemacht, die wir auch unter der Saison sehen wollen. Unsere größten Baustellen sind aber noch das Unter- und Überzahlspiel“, analysiert Co-Trainer Christoph Brandner.
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