KI-Konzern: FBI nimmt OpenAI-Mitarbeiter wegen versteckten Abhörgeräts fest

KI-Konzern: FBI nimmt OpenAI-Mitarbeiter wegen versteckten Abhörgeräts fest

OpenAI habe mit Hilfe eigener KI-Modelle ermittelt, wo die Wanze herkam, teilt das Unternehmen mit. Hinweise auf Datendiebstahl gebe er bisher jedoch nicht.

OpenAI: Der Konzern hat eine Wanze in seinen Systemen entdeckt. Foto: REUTERS

San Francisco. Die US-Bundespolizei FBI hat nach Angaben des KI-Unternehmens OpenAI einen Mitarbeiter wegen eines versteckten Abhörgeräts in einem Büro festgenommen. Der ChatGPT-Entwickler teilte am Dienstag auf der Plattform X mit, er habe eigene Modelle der Künstlichen Intelligenz (KI) eingesetzt, um den Verantwortlichen zu identifizieren und die Herkunft der Wanze zurückzuverfolgen.

Es gebe derzeit keine Hinweise darauf, dass die Person unrechtmäßig auf Quellcodes, Kundendaten oder die Gewichtungen der Modelle zugegriffen oder diese entwendet habe. Der Mitarbeiter sei entlassen worden. Das FBI sei informiert.

OpenAI steht wegen verschiedener Sicherheitsvorfälle zunehmend unter Beobachtung. Erst am Freitag hatte das Unternehmen drei Forscher entlassen, da sie gegen interne Richtlinien zum Umgang mit sensiblen Informationen verstoßen haben sollen. Die Betroffenen kritisierten daraufhin in einem offenen Brief, die plötzlichen Kündigungen könnten die Belegschaft verunsichern und eine Unternehmenskultur gefährden, in der Sicherheitsbedenken offen angesprochen werden.

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