Kilchberger: Spitzenpaarungen - Staudenmann gegen König Orlik – Moser misst sich mit Schlegel
Favorit Fabian Staudenmann trifft im 1. Gang am Kilchberger Schwinget auf Armon Orlik. Michael Moser fordert Werner Schlegel.
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Ein ungeschriebenes Gesetz im Schwingsport lautet, dass der Schwingerkönig im 1. Gang eines grossen Festes vom besten Schwinger der Saison gefordert wird. Diesem hat Fridolin Beglinger, der neue Technische Leiter des Eidgenössischen Schwingverbands, bei der Einteilung der Spitzenpaarungen für den Kilchberger Schwinget Folge geleistet. Der Glarner teilte König Armon Orlik den Berner Fabian Staudenmann als Gegner zu.
Die Spitzenpaarungen im 1. Gang
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- Armon Orlik*** (NOSV) – Fabian Staudenmann*** (BKSV)
- Michael Moser*** (BKSV) – Werner Schlegel*** (NOSV)
- Nick Alpiger*** (NWSV) – Adrian Walther*** (BKSV)
- Matthias Aeschbacher*** (BKSV) – Samuel Giger*** (NOSV)
- Matthieu Burger*** (BKSV) – Marc Lustenberger*** (ISV)
- Lukas Bissig*** (ISV) – Damian Ott*** (NOSV)
- Michael Gwerder*** (ISV) – Sinisha Lüscher*** (NWSV)
- Romain Collaud*** (SWSV) – Joel Strebel*** (NWSV)
- Marcel Bieri*** (ISV) – Lario Kramer*** (SWSV)
- Samuel Schwyzer** (ISV) – Lars Zaugg** (BKSV)
Staudenmann gewann in dieser Saison unter anderem das Bernisch-Kantonale sowie die Bergfeste auf der Rigi, dem Brünig und der Schwägalp. Seit Anfang Juli hat er sämtliche fünf Feste, an denen er teilnahm, für sich entschieden. Zum Duell mit Orlik – ebenfalls Co-Sieger am Brünig – kam es in dieser Saison bereits dreimal. Jedes endete gestellt.
Duell der jungen Wilden
Mit Michael Moser und Werner Schlegel treffen die nach Staudenmann wohl meistgenannten Favoriten auf den Sieg am Samstag aufeinander. Der 21-jährige Moser konnte den Berner Saisondominator in dieser Saison als einziger Schwinger auf den Rücken legen, Schlegel gewann zwei Bergfeste sowie das Nordostschweizerische. Seit 2023 griffen Moser und Schlegel je einmal pro Saison zusammen – jedes Mal triumphierte der 23-jährige Toggenburger.
Den in der Jahreswertung auf dem zweiten Platz klassierten Nick Alpiger lässt Beglinger gegen den Berner 2-m-Hünen Adrian Walther antreten. Die beiden trafen zuletzt am Eidgenössischen im Mollis im letzten Jahr aufeinander, der Kampf endete ohne Sieger.
Giger gibt Comeback gegen Aeschbacher
Mit Spannung wird in Kilchberg Samuel Gigers Rückkehr ins Sägemehl erwartet. Der Thurgauer bestritt wegen Schulterproblemen seit Ende Mai kein Schwingfest mehr. Bei seinem Comeback bekommt es Giger mit Matthias Aeschbacher zu tun. Die beiden massen sich letztmals vor über zwei Jahren am Schwarzsee, als sich Giger durchsetzte.
Auch in den weiteren Spitzenpaarungen hat Beglinger einige Leckerbissen bereitgestellt. So trifft das Innerschweizer Aushängeschild Lukas Bissig auf den Toggenburger Damian Ott, der wie Staudenmann und Giger als Titelverteidiger antritt. Mit Samuel Schwyzer und Lars Zaugg treffen zwei Aufsteiger der Saison zusammen. Schwyzer war Co-Sieger am Innerschweizerischen, der Berner Zaugg stand sowohl auf der Rigi wie auch auf der Schwägalp im Schlussgang.
SRF zwei, sportlive, 2.9.2026, 18:30 Uhr ; jas