Der Jubiläums-Debütant! Klopp gerät über einen Neuling besonders ins Schwärmen

Klopp gerät bei einem Neuling komplett ins Schwärmen

Stand: 02.10.2026, 08:07 Uhr

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Jürgen Klopp feiert beim 2:0 gegen Serbien seinen ersten Sieg als Bundestrainer. Ein spezieller Debütant tat es ihm dabei besonders an.

München – Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt: Jürgen Klopp darf seinen ersten Sieg als Bundestrainer bejubeln. Am Donnerstagabend bezwang Deutschland in München Serbien mit 2:0. Der zweite Teil von Klopps XXL-Kader versprühte dabei deutlich mehr Spielfreude und Torgefahr als sein Gegenpart in der vergangenen Woche. Hinten stand die Null, vorne hätten es deutlich mehr Treffer sein können – und das, obwohl Klopp erneut mehreren Profis zum DFB-Debüt verhalf.

Mika Baur (r.) wurde am Donnerstagabend zum 1000. DFB-Debütanten.

Mika Baur (r.) wurde am Donnerstagabend zum 1000. DFB-Debütanten. © picture alliance/dpa | Christian Charisius

Mika Baur war einer derjenigen, die zum ersten Mal im Adlertrikot auf dem Rasen standen. Die Einwechslung des 22-Jährigen in der 77. Minute war doppelt besonders, denn sie markierte das 1000. Debüt eines deutschen Nationalspielers. Alleine deswegen wird Baur in den DFB-Archiven eine besondere Rolle einnehmen. Versüßt wurde ihm der Tag durch Sonderlob von höchster Stelle.

Jürgen Klopp schwärmt von 1000. DFB-Debütant Mika Baur

Klopp kam nach Abpfiff nämlich kaum noch aus dem Schwärmen raus, als er am ZDF-Mikrofon über seinen Jubiläums-Debütanten referierte. „Das haben wir jetzt echt gesehen, dass er ein wunderbarer Fußballer ist“, sagte der 59-Jährige und verwies darauf, dass Celtic-Glasgow-Profi Baur in der „fiesesten Liga der Welt“ unterwegs sei. „Und sich da mit dieser physischen Voraussetzung durchzusetzen und sich das anzutun, das ist schon sehr speziell.“

Etwas ominös fügte er an: „Es gibt bei einem mehrmaligen Champions-League-Sieger einen Spieler, an den er mich ständig erinnert. Nicht nur optisch, sondern auch von der ganzen Veranlagung.“ Wen genau Klopp damit meinte, ließ er offen. Baur selbst sprach in der Mixed-Zone nach dem Spiel von einer „surrealen“ Erfahrung. „Der Puls war hoch, aber dann ging es, sobald man auf den Platz läuft.“

 „Die Mannschaft war von der ersten bis zur letzten Minute wirklich unglaublich. Gerade diese Attribute, die wir besprochen haben: dieses Gegenpressing und Ekligsein – und das trotzdem gepaart mit geilen Zockern in der Mannschaft, die geilen Fußball spielen können. Das war heute, glaube ich, für alle ein Highlight“, schwärmte Baur weiter, der in der Schlussviertelstunde der Partie überzeugende Akzente setzte. Womöglich winkt am Sonntag gegen Griechenland schon DFB-Einsatz Nummer zwei. (mbo)