Unglaubliche Statistik! Klopp verpasst DFB-Kapitän Kimmich gegen Griechenland besonderen Status

Klopp schafft im Griechenland-Spiel eine irre Kimmich-Statistik

Stand: 27.09.2026, 21:53 Uhr

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Jürgen Klopp stellt gegen Griechenland eine unerfahrene Startelf auf. Damit schafft der Bundestrainer für Joshua Kimmich eine kuriose Statistik.

Augsburg – In seinem ersten Heimspiel hat Bundestrainer Jürgen Klopp für eine kuriose Statistik gesorgt. Mit seiner Startelf gegen Griechenland überraschte der 59-Jährige am Sonntagabend sogar viele Experten. Gleich fünf Veränderungen nahm Klopp im Vergleich zum 1:1 gegen die Niederlande drei Tage zuvor vor. Die wohl größte Überraschung war das DFB-Debüt für Bambase Conte, der für Nadiem Amiri auf der Zehn randurfte.

Joshua Kimmich war mit Abstand der erfahrenste Starter gegen Griechenland.

Joshua Kimmich war mit Abstand der erfahrenste Starter gegen Griechenland. © picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Insgesamt stellte Klopp sogar vier Startelf-Debütanten auf. Neben Conte durften auch Younes Ebnoutalib, Yann Aurel Bisseck und Josha Vagnoman zum ersten Mal von Beginn an ran. Besonders bemerkenswert war das Debüt-Feuerwerk vor dem Hintergrund, dass kaum erfahrene Spieler mit den Youngstern auf dem Platz standen. Neun der elf Startelf-Spieler absolvierten vor dem Griechenland-Spiel weniger als 15 A-Länderspiele.

Klopp sorgt gegen Griechenland für eine irre Statistik um DFB-Kapitän Kimmich

Die große Ausnahme: Kapitän Joshua Kimmich. Der Bayern-Star hatte vor dem Anpfiff bereits 115 Länderspiele auf dem Buckel – und damit mehr als seine zehn Mitspieler zusammengenommen, die gerade einmal auf 99 Länderspiele kommen. Ebenfalls bemerkenswert: Unter den übrigen Zehn ist Jonathan Tah mit 52 Spielen der mit Abstand erfahrenste Akteur.

Dass Klopp schon in seinem zweiten Einsatz als Bundestrainer auf eine derart unerfahrene Mannschaft setzt, ist nicht vollkommen überraschend. Schließlich hatte der gefeierte Nagelsmann-Nachfolger in den vergangenen Wochen immer wieder betont, neuen Gesichtern eine Chance geben zu wollen. Dafür nominierte er für seine ersten Länderspiele schließlich auch ganze 44 Profis.

Klopp nutzt seine ersten Bundestrainer-Tage für viele Experimente. Derer wird es ab November weniger geben, kündigte DFB-Sportdirektor Rudi Völler bereits an. „Im November zählt es, dann werden wir Jürgens komprimierten Kader sehen. Da sind keine 44 Spieler mehr eingeladen“, sagte Völler der Bild. (mbo)