Vorbild Vincent Kompany? Jürgen Klopp plant bei der Nationalmannschaft wohl mit Bayerns Double-Taktik

Klopp setzt im DFB-Team wohl auf Bayern-Taktik

Stand: 30.07.2026, 13:06 Uhr

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Wie wird Jürgen Klopp das DFB-Team in Zukunft spielen lassen? Der neue Bundestrainer nimmt sich dabei wohl Bayern-Coach Vincent Kompany als Vorbild.

Frankfurt/München – Große Erwartungen hängen an Jürgen Klopp in seinem neuen Job als Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft. Nach zuletzt enttäuschenden Ergebnissen hoffen die Fans darauf, dass die DFB-Elf wieder in der Weltspitze mitkämpfen kann. Nachdem Klopp sein Trainerteam bereits vorstellte, sind noch zwei zentrale Fragen offen: Mit wem wird er spielen und wie wird er spielen?

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Die Antwort auf die erste Frage dürfte durchaus überraschend ausfallen. Immerhin hat Klopp selbst angekündigt, dass er Spieler auf dem Zettel hat, die aktuell wohl kaum mit einem Anruf des Bundestrainers rechnen würden. Bei der Antwort auf die zweite Frage dürfte sich ein Blick gen München zum deutschen Rekordmeister lohnen.

Klopp will künftig wieder aggressiveres Auftreten der DFB-Elf sehen

Laut Informationen von Sport Bild will Klopp konsequent auf eine Mann-gegen-Mann-Verteidigung setzen – wie es auch der FC Bayern unter Vincent Kompany erfolgreich präsentierte. In der vergangenen Saison holte der FCB mit diesem Ansatz souverän das Double aus Meisterschaft und Pokalgewinn. Die neue Einstellung in der Defensive soll demnach bei Klopp Teil eines aggressiveren Gesamtansatzes sein.

Mehr Gegenpressing, mehr Aktivität gegen den Ball, mehr Konsequenz und Widerstandsfähigkeit in Zweikämpfen: Das soll das neue Auftreten der DFB-Elf ausmachen. Die Parallele zur Bayern-Taktik ergibt aus mehreren Gründen Sinn. Zum einen bilden die deutschen Spieler des FC Bayern seit jeher einen wichtigen Bestandteil in der Nationalmannschaft, zum anderen müsste der oft zitierte „Bayern-Block“ dann die aus dem Verein bekannte Taktik für die Spiele im DFB-Team nicht mehr umstellen.

An die konkreten Planungen geht es für Klopp und sein Trainerteam dann ab Mitte August, wenn die ersten gemeinsamen Sitzungen in Frankfurt stattfinden werden. Bis dahin dürfte sich der Bundestrainer noch einige freie Tage gönnen, auch wenn er diese wohl schon mit der Vorbereitung auf seinen neuen Job füllen dürfte. So soll er sich bereits die Telefonnummern vieler Spieler geben lassen haben, um Kontakt mit seinen künftigen Akteuren aufzunehmen. (phm)