Babylon Berlin kehrt für Finale nach Köln zurück

Babylon Berlin geht von 1929 bis 1933

Angefangen hatte die Serie in der ersten Staffel mit den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen demonstrierenden Arbeitern und der Polizei im Jahr 1929. Für die Serienmacher Achim von Borries, Tom Tykwer und Henk Handloegten war aber von Anfang an klar - die Serie soll 1933 enden:

"Danach ist Hitler-Berlin oder Nazi-Berlin und das ist eine ganz andere Stadt und eine ganz andere Erzählung, die auch schon häufiger erzählt worden ist." Achim von Borries, Drehbuchautor

Dass während der Produktion der Serie auch in der Realität rechtskonservative oder rechtsextreme Parteien weltweit wieder erstarken, war für die Autoren ein seltsames Gefühl:

"Wir mussten uns manchmal richtig davon befreien, weil man sonst so denkt, man beschwört das schon herauf, weil wir manchmal so links und rechts fast überholt wurden von dem weltgeschichtlichen Wahnsinn." Tom Tykwer, Drehbuchautor

Babylon Berlin trifft Kölner Karneval

Die Hauptfigur der Serie, Kommissar Gereon Rath, kommt ursprünglich aus Köln und da verschlägt es ihn auch in der letzten Staffel nochmal hin. Fans dürfen sich entsprechend auch wieder auf einige Szenen aus NRW freuen. Laut der Film- und Medienstiftung NRW wurde etwa 30 Tage in und rund um Köln gedreht. Zum Beispiel in der Altstadt rund um den Eigelstein. Kommissar Rath gerät dort mitten in den Karnevalstrubel 1933.

Auch für vergangene Staffeln wurden schon Drehorte in NRW ausgesucht. In der ersten Staffel geht es zum Beispiel direkt mit einer Szene los, in der ein Baum auf Gleise stürzt. Diese Anfangsszene entstand am Baldeneysee in Essen, auf der Strecke der historischen Hespertalbahn. Andere Schauplätze waren das Schloss Drachenburg, der Landschaftspark Duisburg und das Eisenbahnmuseum in Bochum.

Wo kann ich die 5. Staffel sehen?

Die finale Staffel Babylon Berlin gibt es ab heute (10. September) in der ARD-Mediathek. Die ersten vier Folgen sind direkt abspielbar. Für die Folgen fünf bis acht braucht man einen kostenlosen ARD-Account.