Kreuze für Erhalt der Demokratie – Bündnis rät bei Kundgebung am Rathaus zur Stimmabgabe für demokratische Parteien
Stand: 04.09.2026, 18:28 Uhr
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Uslar – „Wir überlassen unsere Demokratie nicht den Extremisten“, sagte Jürgen Budzinsky als Sprecher des Demokratiebündnisses Weser Solling am Freitagvormittag bei einer Kundgebung vor dem Alten Rathaus in Uslar. Rund 30 Leute waren dabei und etliche davon stellten sich hinter das bunte Kreuz vor einem „Uslar bleibt bunt“-Plakat des Bündnisses.
Budzinsky sprach die Zuhörer als „liebe Demokraten“ an, die nicht wegschauen und schweigen, sondern die ein Zeichen für Freiheit und die demokratische Grundordnung setzen und bereit seien, die Demokratie zu verteidigen. Diese sei nicht selbstverständlich, sondern lebe davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen wie etwa als Kandidaten der Demokratischen Parteien bei der anstehenden Kommunalwahl.
Der Bündnissprecher forderte dazu auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen und mit den Kreuzen demokratische Parteien zu wählen und Kandidaten, die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen und die Rechtsordnung achten und den Staat nicht umbauen wollen. „Wer nicht wählt, wird trotzdem regiert“, mahnte Budzinsky. Jede einzelne Stimme zähle, denn wenn Demokraten zu Hause blieben, würden „die anderen stärker“.
Diejenigen, die unsere Demokratie verächtlich machen, Ängste schüren, die Gesellschaft spalten wollen und einfache Antworten auf schwierige Fragen versprechen. Demokratie bedeute nicht, dass man derselben Meinung sei. Es bedeute aber, dass man gemeinsam die Regeln des demokratischen Zusammenlebens achte.
Pastor Max Apel vom Bündnis mahnte den Zusammenhalt der Gesellschaft an, in der viele unterschiedliche Menschen an vielen Stellen dafür sorgen, dass alles laufe. Er mahnte Kontakt, Zusammenhalt und Hoffnung an. Bürgermeister Torsten Bauer betonte, dass Uslar und das Bündnis weiter für Vielfalt und Demokratie in Freiheit stehen. (jde)