Kurz vor Millionen-Deal: RB Leipzig unterbindet Orban-Transfer nach Saudi-Arabien
Stand: 27.07.2026, 13:42 Uhr
Willi Orban stand kurz vor einem Wechsel nach Saudi-Arabien, doch dann zog RB Leipzig die zuvor erteilte Freigabe doch noch zurück. Die Hintergründe.
Leipzig – Kurzfristige Wende verhindert lukrativen Vertrag: Willi Orban stand kurz davor, RB Leipzig nach mehr als einem Jahrzehnt zu verlassen und nach Saudi-Arabien zu wechseln. Doch dann machten die Leipziger kurz vor der Finalisierung des Deals einen Rückzieher, weil sie plötzlich einen Engpass in der Innenverteidigung befürchteten.

Wie „Sky“ berichtet, hatte der 33-jährige Innenverteidiger mit dem saudi-arabischen Aufsteiger Al-Diriyah FC bereits einen unterschriftsreifen Zweijahresvertrag ausgehandelt. Das Gesamtgehalt: rund 15 Millionen US-Dollar netto, was umgerechnet etwa 13,2 Millionen Euro entspricht. Für den Medizincheck soll extra ein Teamarzt des saudischen Clubs nach Leipzig gereist sein.
Trotz Transfer-Freigabe und neuem Millionen-Vertrag: Willi Orban muss vorerst doch bei RB Leipzig bleiben
RB Leipzig hatte dem Transfer zunächst zugestimmt und Willi Orban die Freigabe erteilt. Dann aber machte der Bundesligist einen Rückzieher, weil sich Innenverteidiger-Neuzugang Abdoul Kone im Training eine Schulterverletzung zugezogen hatte und für mehrere Wochen ausfällt. Angesichts der damit veränderten Lage in der Abwehr zog Leipzig die Freigabe kurzfristig zurück.
Trotz des geplatzten Millionen-Deals reagierte Willi Orban laut des Berichts hochprofessionell auf die Entscheidung seines Clubs – und das, obwohl er nach eigener Aussage ohnehin nicht des Geldes wegen wechseln wollte. Der Ungar, mit 385 Pflichtspielen die Nummer zwei in der Vereinshistorie hinter Yussuf Poulsen (inzwischen beim HSV), geht nun in sein letztes Vertragsjahr.
Bereits im Laufe der Rückrunde gab es Berichte, dass RB Leipzig den Vertrag mit Willi Orban nicht verlängern möchte. Demnach dürfte sein Abschied von den Sachsen zunächst nur aufgeschoben sein. Wann der Routiner den Club dann tatsächlich verlässt und ob Al-Diriyah das Interesse aufrechterhält, wird sich zeigen. (tos)