Berlin Wahlen 2026: Aktuelle Hochrechnung, Sitzverteilung & Co.
Landtagswahlen Berlin: Linke gewinnen Berlin-Wahlen laut aktuellen Hochrechnungen
Die schwarz-rote Regierung verliert ihre Mehrheit. Das BSW zittert um den Einzug ins Abgeordnetenhaus. Aktuelle Hochrechnungen und mögliche Koalitionen im Überblick.
In Berlin wird am Sonntag das Abgeordnetenhaus gewählt. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
Berlin hat gewählt: Laut aktuellen Hochrechnungen von Infratest dimap liegt die Linke mit 25,3 Prozent vorn. Auf sie folgt die CDU mit 19,1 Prozent. Auf dem dritten Platz landet die AfD mit 16,2 Prozent. Es folgen die Grünen mit 14,5 Prozent und die SPD mit 12,1 Prozent. Das BSW muss mit 5,0 Prozent um den Einzug ins Abgeordnetenhaus bangen. Die FDP ist mit 2,5 Prozent nicht mehr im Parlament vertreten.
Bei den Angaben handelt es sich noch nicht um das amtliche Endergebnis der Wahl. Dem entsprechend können sich Mehrheiten, Sitzverteilungen und Koalitionsmöglichkeiten im Laufe des Abends noch ändern.
Berlin Wahlen 2026: Laut aktuellen Hochrechnungen nur Drei-Parteien-Koalitionen möglich
Basierend auf den aktuellen Hochrechnungen haben die bisherigen Koalitionspartner CDU und SPD zusammen keine Mehrheit mehr. Nur noch Dreierbündnisse scheinen möglich. Als realistische Optionen gilt eine Koalitionen aus Linke, Grünen und SPD. Auch CDU, Grünen und SPD werden als mögliche Koalition gehandelt. Nach der aktuellen Hochrechnung kommen die drei Parteien aber nicht auf genug Sitze, um eine Mehrheit zu erreichen.
Wenn die Linke es schafft, eine Mehrheit im Parlament zu erlangen, übernimmt Spitzenkandidatin Elif Eralp demnächst im Roten Rathaus. Berlins aktueller Bürgermeister Kai Wegner (CDU) steht seit 2023 an der Spitze des schwarz-roten Senats. Wegner verzichtete im Juli auf eine erneute Kandidatur. Grund dafür waren Debatten über falsche Angaben zum Krisenmanagement bei einem Stromausfall im Januar.
Landtagswahl Berlin 2026: Mieten und Enteignungen
In kaum einer anderen Stadt wird so heftig über die Wohnungs- und Mietenpolitik diskutiert, wie in Berlin. Besonders wie der seit Jahren stark anhaltende Anstieg der Angebotsmieten gestoppt oder gebremst werden kann. Bei einem Volksentscheid 2021 hatten gut 59 Prozent dafür gestimmt, Immobilienunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen gegen eine Entschädigung zu vergesellschaften. Umgesetzt wurde das bisher nicht.
Das Thema entwickelte im Wahlkampf neue Dynamik. Die Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp, verspricht eine Umsetzung des Volksentscheids. Mit der SPD werde es keine Enteignungen geben, erklärte SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach.

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