HSV: „Leider bin ich jetzt draußen“ – Wolfsburg ist Cardosos Lieblingsgegner

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408 Spiele hat Rodolfo Cardoso in seiner Karriere als Profifußballer bestritten – die meisten davon (144) für den HSV. Das Erzielen von Toren zählte zwar nicht zu den Hauptaufgaben des Mittelfeldspielers, trotzdem gelangen ihm in dieser Zeit 70 Tore. Gegen einen Verein traf der Argentinier besonders gern: den VfL Wolfsburg. In neun Aufeinandertreffen erzielte er sechs Treffer. In der Saison 1999/2000 sogar gleich zwei Doppelpacks in einer Saison. Die torreichen Spiele endeten 2:2 und 4:4.

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Darauf angesprochen muss der 57-Jährige schmunzeln. Die Statistik sei ihm durchaus bekannt, sagt er. An diesem Sonntag (13.45 Uhr/DAZN und MagentaSport) trifft er wieder auf den VfL. Diesmal aber an der Seitenlinie als Trainer der Frauenmannschaft des HSV. „Leider bin ich jetzt draußen, aber ich werde mit meiner ganzen Kraft da sein, um den Mädels zu helfen, wenn sie Hilfe brauchen“, sagt er.

HSV reist als Außenseiter zum VfL Wolfsburg

Die HSV-Frauen reisen zwar mit dem Rückenwind von zwei Siegen aus den vergangenen beiden Spielen in die Autostadt, sind aber trotzdem der klare Außenseiter. Wenig überraschend erwartet Cardoso deshalb auch ein „hartes Spiel“ am Sonntag beim aktuellen Tabellendritten, der unter der Woche mit einem 2:0-Sieg beim SK Sturm Graz das Achtelfinale Europa Cup erreicht hat.

In der vergangenen Saison gab es in Wolfsburg eine späte 1:3‑Niederlage. Damals wurden die HSV-Frauen von rund 300 Fans begleitet und sorgten für den bis heute größten Auswärtsblock im AOK-Stadion der VfL‑Frauenmannschaft. „Das ist für uns eine ganz große Hilfe“, beteuert Cardoso. „Die Bindung ist wichtig. Wir sind dankbar, dass sie immer hinter uns stehen.“

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