Lenggrieser Festwoche: Viel Live-Musik und jede Menge Spaß

Stand: 26.07.2026, 13:02 Uhr

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Ein Selfie mit dem Publikum: Die Band „Auf A Wort“ brachte das Lenggrieser Festzelt am Montagabend zum Beben.

Die Band „Auf A Wort“ – hier beim Auftritt vor zwei Jahren – will das Lenggrieser Festzelt wieder zum Beben bringen. © Hans Demmel

Die Lenggrieser Festwoche beginnt am Freitag, 7. August, mit dem Freibierausschank am Rathaus. Am Montag folgt dann gleich einer der Höhepunkte: der Auftritt der Austropop-Band „Auf A Wort".

Lenggries – Ein „Fest für alle“ – das soll die Lenggrieser Festwoche sein, wünscht sich Peter Gascha, der seit über 25 Jahren mit seinem Bruder Michael die Großveranstaltung stemmt. „Die Leute sollen bei uns Spaß und Gaudi haben“, sagt der Festwirt. Die Vorbereitungen laufen bereits seit geraumer Zeit. Demnächst beginnt der Aufbau des Zelts, das Platz für 1400 Gäste bietet. Weitere Sitzmöglichkeiten gibt es im Biergarten.

Das Programm der Festwoche

Freitag, 7. August: 17.30 Uhr Freibierausschank, 18.30 Uhr Festzug, 19 Uhr Anzapfen durch Bürgermeister Stefan Klaffenbacher, anschließend Heimatabend mit den Hirschbachtalern;

Samstag, 8. August: 12 Uhr Zeltbetrieb, 14 Uhr Familientag, Kasperlbühne (15 & 16 Uhr), Feuerwehr, Bergwacht, Hüpfburg, 19 Uhr Nirwana, Vorsicht rockt (17 Uhr Einlass/5 Euro);

Sonntag, 9. August: 10 Uhr Frühschoppen, 15 Uhr Schlosswepsn Musi, 18-19 Uhr Mass Bier 8,90 Euro, 19 Uhr Blechlastig;

Montag, 10. August: 17 Uhr Biergarten geöffnet, 18 Uhr Einlass (keine Platzreservierung), 19.30 Uhr Live-Konzert Auf A Wort (Karten 15 Euro/Abendkasse 20 Euro);   

Dienstag, 11. August: 12 Uhr Zeltbetrieb, Seniorennachmittag bis 15 Uhr mit den Brauneck Buam, 18-19 Uhr Mass Bier 8,90 Euro, 19 Uhr Musikkapelle Jachenau;

Mittwoch, 12. August: 12 Uhr Schnitzelessen, 15 Uhr Zeltbetrieb, Kindernachmittag mit Schaustelleraktionen, 18-19 Uhr Mass Bier 8,90 Euro, 19 Uhr Tropical Rain, Party- & Showband;
Donnerstag, 13. August: 12 Uhr Zeltbetrieb, 18-19 Uhr Mass Bier 8,90 Euro, 19 Uhr Die Isarkrainer;

Freitag, 14. August: 12 Uhr Wochenende-Spezial bis 15 Uhr: 1/2 Hendl und eine Mass Bier für 18,90 Euro, 18 Uhr Tag der Betriebe & Vereine, 19 Uhr Wackersberger Blaskapelle;

Samstag, 15. August: 8.30 Uhr Einlass Schafkopfturnier/Weißwurst-Frühschoppen, 9.30 Uhr Beginn Turnier, Anmeldung: www.schafkopfen.com; 12.30 Uhr Feiertags-Spezial bis 15 Uhr: Schweinebraten oder 1/2 Hendl und eine Mass Bier für 18,90 Euro, 18-19 Uhr Mass Bier 8,90 Euro, 19 Uhr Inferno (Einlass 17 Uhr/5 Euro), lange Barnacht;
Sonntag, 16. August: 10 Uhr Einlass Wattturnier (paarweise) und Grasobern, Beginn 11 Uhr, Voranmeldung: schafkopfen.com;  13 Uhr Musikkapelle Greiling, 14 Uhr Landjugend-Tauziehen; 18-19 Uhr Mass Bier 8,90 Euro, 18.30 Uhr Siegerehrung Tauziehen, 19 Uhr Blasensteiner, 21 Uhr große Verlosung;

Montag, 17. August: 18 Uhr vergünstigte Preise auf alle Gerichte, 19 Uhr Blaskapelle Lenggries.

Bei den Schaustellern dürfe man sich auf das Bewährte freuen, sagt Gascha. Dazu gehören der Autoscooter, zwei Kinderkarussells, Kletterturm, Schießstand und Spickerbude. Angezapft wird am Freitag, 7. August. Wie immer trifft man sich zunächst zum Freibierausschank am Rathaus. Dort setzt sich dann der Festzug zum Zelt in Bewegung. „Der wird von immer mehr Vereinen unterstützt“, freut sich der Festwirt. Mit dabei sind auch zwei Kutschen, denn Bürgermeister und Pfarrer würden natürlich gefahren. „Wie es sich halt gehört“, sagt Gascha und lacht. Wenn Rathauschef Stefan Klaffenbacher dann das erste Fass Ayinger Bier anzapft, gibt es dieses Mal hohen Besuch. „Mit dabei sind die Hallertauer Hopfenkönigin und die Prinzessin“, verrät Gascha.

Familientag mit Kasperl und anderen Aktionen

Ans Anzapfen schließt sich der Heimatabend an. Ausgerichtet wird er vom Trachtenverein Hirschbachtaler. Er verkauft auch für die Vereinskasse die ganze Woche über Lose für die große Tombola. „Es gibt wirklich schöne Preise“, sagt Gascha. Die große Verlosung steht am vorletzten Abend der Festwoche auf dem Programm.

Bis dahin ist aber viel geboten. Gleich am ersten Samstag ist Familientag mit Besuch des Kasperls, Aktionen von Feuerwehr und Bergwacht und vielem mehr. „Zum ersten Mal haben wir Schauschnitzer vor dem Zelt. Da kann man zuschauen und mitmachen“, erklärt Gascha. Sonntag tritt nachmittags dann die „Schlosswepsn Musi“ der St.-Ursula-Schulen auf. „Wahnsinn, was die können“, sagt der Festwirt.

„Auf A Wort“: Karten gibt‘s im Vorverkauf

Der erste Montag ist immer für das große Live-Konzert reserviert. „Auf A Wort“ bietet Best of Austropop. Karten gibt es im Vorverkauf für 15 Euro bei München Ticket, aber auch bei der Tourist-Info, im Autozentrum Isarring und bei Lotto-Kiosk Gootlob. Am Tag danach, am Dienstag, 11. August, steht der Seniorennachmittag auf dem Programm. Für alle Lenggrieser ab 65 gibt es eine Maß Bier und ein halbes Hendl. Das spendieren die Gemeinde und die Festwirte. Tag der Betriebe ist dann am Freitag, 14. August. Und das darauffolgende Wochenende steht ganz im Zeichen der Kartenturniere. Am Samstag gibt‘s das Schafkopfturnier des Tölzer Kurier, am Sonntag geht‘s zum Watten und Grasobern ins Zelt. Nachmittags kämpfen dann wieder Teams um den Sieg beim Landjugend-Tauziehen. „Das ist immer cool“, freut sich Gascha schon auf den Wettbewerb.

Bei der Musik ist für jeden Geschmack was dabei. Viele Kapellen aus dem Isarwinkel sind zu Gast. Party-Stimmung versprechen zudem Nirwana (8. August), Tropical Rain (12. August) und Inferno (15. August). Neu sind die Isarkrainer, die am 13. August auftreten. „Das sind Einheimische, die eine super Musi machen – boarisch, aber auch Party“, sagt Gascha.

Sicherheitskonzept steht seit Jahren

Zum Ausklang am Montag, 17. August, gibt es dann wieder alle Gerichte zu vergünstigten Preisen. „Wir wollen möglichst nichts wegschmeißen“, sagt Gascha. Sparfüchse sollten ohnehin immer mal wieder ins Programm schauen. Denn regelmäßig wird die Mass Bier eine Stunde lang für 8,90 Euro angeboten. Regulär kostet die Mass 11,80 Euro, deutlich weniger als auf anderen Volksfesten. „Wir wollen den Zeltbesuch erschwinglich halten. Es ist eh alles teuer genug.“

Und der Zeltbesuch soll auch sicher sein. Hier arbeite man seit Jahren mit demselben Sicherheitsdienst zusammen, sagt Gascha. Die Mitarbeiter würden die Leute hier kennen. „Wir hatten die letzten Jahre aber nicht mal eine Rauferei – und hoffen, dass das auch so bleibt“, sagt Gascha. Lob gibt es von ihm vor allem für die jüngeren Besucher. Die würden aufeinanderschauen und dafür sorgen, dass jeder – auch nach einer Mass zu viel – sicher nach Hause kommt.