Eberl mit mahnenden Worten: Bayern-Star hat den Flow verloren
Luis Diaz hat beim FC Bayern momentan den Flow verloren
Stand: 14.09.2026, 13:58 Uhr
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Auch gegen Elversberg ließ Luis Diaz eine Großchance liegen. Dem Flügelspieler des FC Bayern fehlt momentan die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.
Elversberg – Die Reaktion sprach Bände: Als Luis Diaz gegen Elversberg in der 67. Minute frei vor dem Tor an den Ball kam, riss Josip Stanisic bereits die Arme zum Jubeln hoch. Kurz danach gingen sie aber wieder runter: Diaz hatte den Ball nicht verwerten können, Stanisic ärgerte sich sichtlich. Statt eines Passes auf den freistehenden Harry Kane entschied sich der Kolumbianer für einen Abschluss per Hacke – und scheiterte am Elversberger Keeper Nicolas Kristof.

Es sind Szenen wie diese, in denen Luis Diaz aktuell etwas außer Form wirkt. Zwar ist der Angreifer immer noch extrem wichtig im Gegenpressing und im Kreieren von Chancen. In der Verwertung haperte es zuletzt allerdings. Diaz‘ Bilanz in den letzten vier Pflichtspielen: null Tore, null Vorlagen – trotz teils bester Möglichkeiten.
Eberl sieht bei Bayern-Star Diaz Momentum-Verlust
Doch woran liegt das? „Was soll ich als Abwehrspieler, der nie ein Tor geschossen hat, Lucho Diaz sagen, wie er besser ein Tor schießen soll?“, erklärte Max Eberl nach Abpfiff zunächst noch mit einem Augenzwinkern. Doch natürlich ist auch dem Sportvorstand nicht entgangen, dass Diaz aktuell Möglichkeiten vergibt, die er in der vergangenen Spielzeit womöglich noch verwandelt hätte.
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„Lucho hat momentan nicht das Momentum“, sagte er daher. „Er überlegt wahrscheinlich auch: Nehme ich ihn jetzt direkt oder nehme ich ihn noch einmal an? Dann ist der Ball schon da. Aber wie gesagt: Wir haben heute einige Chancen verpasst. Irgendwann wird auch sein Knoten wieder platzen.“
Ähnlich sah es Jonas Urbig: „Ich nehme ihn sehr gut wahr. Er ist immer fleißig und immer gewillt, sich zu verbessern und Tore zu schießen“, erklärte der Torwart. „Deswegen ist es für mich nur eine Frage der Zeit, bis er wieder die Tore macht, die er auch in der vergangenen Saison gemacht hat – egal, zu welchem Zeitpunkt.“
Diaz sei ein Spieler, der „immer gefährlich ist“. Urbig versicherte: „Wir sind sehr froh, dass wir ihn haben.“ Das sieht zweifellos der gesamte FC Bayern so. Nach Diaz‘ überragender Debütsaison mit 49 Scorerpunkten in 51 Pflichtspielen hofft man nun allerdings, dass sich der hohe Aufwand des Angreifers bald auch wieder in Toren und Vorlagen niederschlägt. Immerhin: Sein Vertreter Ismael Saibari, der in Elversberg rund eine Stunde lang auf dem linken Flügel wirbelte, konnte sich mit einer Vorlage für seine aufgeweckte Leistung belohnen.