„Macht nichts ohne Hintergedanken“: Ex-Ministerin rechnet mit Meghans Cotswolds-Plan ab
Stand: 17.09.2026, 20:00 Uhr
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Meghan Markle hat offenbar Großes vor. Die Herzogin von Sussex will angeblich die „Königin der Cotswolds“ werden. Doch dort wartet bereits mächtige Konkurrenz.
Cotswolds – Meghan Markle und Prinz Harry zieht es offenbar dauerhaft aufs englische Land. Das Paar will sich Berichten zufolge in den malerischen Cotswolds niederlassen – und Meghan hat dabei angeblich große Ambitionen.
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„Meghan ist vielleicht kein arbeitendes Mitglied der Königsfamilie, aber sie wird es sich zur Aufgabe machen, Königin der Cotswolds zu werden“, zitiert die ehemalige Kabinettsministerin Nadine Dorries eine anonyme Quelle in der Daily Mail.

Auf Instagram hatte die Herzogin von Sussex zuletzt eine Reihe idyllischer Familienfotos geteilt: Archie und Lilibet beim Planschen in Matschpfützen, Harry beim Angeln auf einem See, gemeinsame Radtouren durch einen Wildpark und gemütliche Lagerfeuer. Derzeit soll das Paar bei Freunden in der Gegend untergekommen sein, bevor es sich endgültig dort niederlässt.
Steckt hinter Meghans Landleben-Fotos ein knallhartes Geschäftskalkül?
Dorries, die ihren Kommentar in der Daily Mail veröffentlichte, hält die ländliche Inszenierung keineswegs für Zufall. „Meghan macht nichts ohne Hintergedanken“, schrieb die Ex-Abgeordnete und verwies auf anhaltende Spekulationen, wonach die Herzogin einen britischen Ableger ihrer Lifestyle-Marke „As Ever“ plane.
Das Label umfasst Bereiche wie Wohnen, Familie, Kochen, Mode und Wellness. Aus kommerzieller Sicht wäre ein solcher Schritt durchaus nachvollziehbar, argumentiert Dorries. Die Cotswolds genießen bei amerikanischen Touristen enorme Beliebtheit und sind in den sozialen Medien omnipräsent.
Die pittoreske Region böte damit eine ideale Kulisse für eine Marke, die genau dieses Publikum ansprechen will. Doch so einfach dürfte es nicht werden, warnt die ehemalige Ministerin.
Herzogin Meghan trifft in den Cotswolds auf knallharte Konkurrenz
Doch in den Cotswolds ist das Terrain bereits besetzt, gibt Dorries zu bedenken. Allen voran residiert dort Königin Camilla regelmäßig auf Highgrove, dem Landsitz von König Charles – eine echte Königin also, die der selbsternannten Konkurrenz wenig Platz lässt.
Noch gewichtiger sei allerdings eine andere Größe der Region: Carole Bamford, Gründerin von Daylesford Organic. Seit der Eröffnung ihres ersten Ladens im Jahr 2002 hat Bamford ein internationales Imperium für Bio-Lebensmittel, Kleidung und Wohnaccessoires aufgebaut.
Dorries sieht darin eine kaum zu überwindende Hürde für „As Ever“ – besonders beim Thema Marmelade, mit dem auch Meghans Marke assoziiert wird. „Daylesford-Marmeladen werden aus Bio-Obst vom Bamford-Anwesen hergestellt und sind geschmacklich meiner Meinung nach unschlagbar“, so Dorries.
Geht Meghans Lifestyle-Marke in Großbritannien krachend unter?
Dorries bezweifelt grundsätzlich, dass es in der Region überhaupt Bedarf für ein weiteres Luxus-Lifestyle-Angebot gibt. Daylesford habe sich über mehr als zwei Jahrzehnte „eine treue und leidenschaftliche Kundschaft rund um den Globus“ aufgebaut. Eine britische Version von „As Ever“ müsste demnach „einen sehr steilen Berg erklimmen“, um in diesem Umfeld bestehen zu können.
„Ich bezweifle, dass es hier einen Markt für Meghans Marke gibt“, lautet ihr nüchternes Urteil. Ihren Kommentar in der Daily Mail beendete die Ex-Ministerin mit einer spitzen Bemerkung in Richtung des Herzogs von Sussex: „Macht nichts, ich nehme an, Harry könnte sich ja immer noch einen Job suchen …“