Cybersecurity-KI: Microsoft schlägt OpenAI

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Mit MAI-Cyber-1-Flash hat Microsoft ein KI-Modell vorgestellt, das auf Cybersicherheit spezialisiert und zugleich besonders günstig sein soll. Trainiert wurde die Cybersecurity-KI auch mit Daten von Hacking-Attacken auf Microsoft-Nutzer:innen.

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Microsoft

KI: Microsoft will mit MAI-Cyber-1-Flash für mehr Cybersicherheit sorgen. (Bild: Shutterstock/ungvar)

Mit eigenen KI-Modellen der MAI-Reihe (Microsoft Artificial Intelligence) will Microsoft die Abhängigkeit von KI-Anbietern wie OpenAI reduzieren. Die MAI-Modelle integriert der Konzern in Produkte wie Powerpoint, Onedrive, Dynamics 365 und Azure.

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Neue Microsoft-KI: Besser und günstiger?

Der Bing Image Creator arbeitet schon komplett auf Basis der hauseigenen Bild-KI MAI-Image-2.5, wie heise.de schreibt. Jetzt hat Microsoft mit MAI-Cyber-1-Flash ein speziell auf Cybersicherheit ausgerichtetes KI-Modell vorgestellt. Die Cybersecurity-KI soll laut dem Tech-Konzern nicht nur besser sein als entsprechende Modelle der Konkurrenz, sondern auch noch deutlich günstiger.

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So soll MAI-Cyber-1-Flash in Microsofts KI-Sicherheitssystem Mdash nur halb so viel kosten wie andere „führende Modelle“. Im Benchmark-Test Cybergym soll Microsofts Mdash mit Microsofts Cybersecurity-KI und GPT-5.4 einen Wert von knapp 96 Prozent erreicht haben. Mythos 5 hingegen soll hierbei „nur“ auf 83,6 Prozent gekommen sein. Besser als Mythos ist aber auch OpenAIs GPT-5.5 Cyber mit knapp 87 Prozent.

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Anders als etwa OpenAI und andere führende KI-Firmen hat Microsoft MAI-Cyber-1-Flash nicht im Vorfeld der Veröffentlichung von unabhängigen Expert:innen testen lassen. Der Konzern zeigte sich vielmehr davon überzeugt, dass das Modell, einmal in Microsofts Sicherheitsprodukte eingebettet, die Testergebnisse reproduzieren könne.

MAI-Cyber-1-Flash mit Hacking-Daten trainiert

Trainiert soll Microsoft sein neues KI-Modell übrigens auch mit Daten von Hacking-Attacken auf Nutzer:innen von Windows, Outlook oder Azure haben, wie die New York Times berichtet. Aufgrund der jahrelangen Nutzung und der großen Beliebtheit dieser Produkte verfüge Microsoft hier über einen ungewöhnlichen Zugang zu entsprechenden Sicherheitsdaten, wie Microsoft KI-Chefentwickler Mustafa Suleyman erklärt.

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So arbeitet Deepseek – und das macht es anders als andere KI-Modelle

MAI-Cyber-1-Flash soll derweil auch als Basis für ein anderes neues Microsoft-Tool dienen: Project Perception. Dabei handelt es sich um ein System, in dem verschiedene agentische KI-Modelle gemeinsam Sicherheitslücken aufspüren und beseitigen sollen. In einigen Fällen sollen die KI-Agenten sogar Hacker:innen imitieren können.

Cybersecurity: Bedrohungen durch KI-Angriffe

Mit seiner KI-Cybersicherheitsoffensive will Microsoft eigenen Angaben zufolge sicherstellen, dass Unternehmen und Privatpersonen sich besser gegen mögliche Bedrohungen durch KI-Angriffe wehren können. Für Aufsehen hatte etwa kürzlich ein Vorfall gesorgt, bei dem ein KI-Agent von OpenAI aus einer abgesicherten Testumgebung entkommen und eine Cyberattacke auf Hugging Face gefahren haben soll. OpenAI soll das über Tage hinweg nicht bemerkt haben.

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