Huthis: Italien erwägt Marine-Eskorte für Handelsschiffe
HomeAuslandBab al-Mandab: Italien will auf Huthi-Bedrohung reagieren
1:12
Vormarsch an Meerenge:Huthi-Rebellen feiern jüngsten Erfolg
Meerenge Bab al-Mandab im Roten Meer
Italien erwägt Einsatz von Marine im «Tor der Tränen»
Rom will handeln: Italien erwägt, Kriegsschiffe in die Meerenge Bab al-Mandab zu entsenden. Ziel ist der Schutz von Handelsschiffen vor den Huthi-Rebellen.
Publiziert: 19:39 Uhr
|
Aktualisiert: 19:48 Uhr
Darum gehts
KI-generiert, redaktionell geprüft
- Italien plant Marineeinsatz in der Meerenge Bab al-Mandab im Roten Meer
- Verteidigungsminister betont Schutz des Handelsschiffsverkehrs ohne EU-Beteiligung
- Ministerpräsidentin Meloni ist 49, Verteidigungsminister Crosseto 62 Jahre alt
Marian NadlerRedaktor News
Die italienische Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (49) erwägt einen Einsatz der Marine zur Sicherung der Meerenge Bab al-Mandab im Roten Meer. Das erklärte Verteidigungsminister Guido Crossetto (62) am Donnerstag. «Wir werden gemeinsam mit der Regierung und dem Parlament die notwendigen Massnahmen prüfen. Wichtig ist die Wiederherstellung des Schiffsverkehrs. Sollten wir also Schiffe entsenden, werden wir diese zum Schutz von Handelsschiffen einsetzen», sagte er laut der Nachrichtenagentur Ansa am Rand des Forums «Risorsa Mare». «Mein Ziel ist die Wiederherstellung des italienischen Schiffsverkehrs durch die Meerenge Bab al-Mandab», bekräftigte er.
Auf die EU will Rom dabei nicht warten – «denn Verzögerungen in solchen Fällen bedeuten eine Belastung für die Wirtschaft und eine Verschärfung der Probleme», erläuterte Crossetto. Er fügte hinzu: «Wenn es uns möglich ist, greifen wir ein, um Krisen zu lindern.»
Die Meerenge Bab al-Mandab verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden. Übersetzt trägt sie den Namen «Tor der Tränen». Der Name kommt von den gefährlichen Strömungen in der Meerenge. Die Route ist eine der wichtigsten Schifffahrtsstrassen der Welt für den Welthandel und den Öltransport zwischen Europa und Asien. Aktuell besteht die Gefahr, dass sie dauerhaft in die Hände der von Iran unterstützten Huthi-Rebellen fällt.
Meistgelesen
Meistgelesen