Mehr als 33.000 Euro eingesammelt: „RaBatman“ nimmt Spenden an

Spendenaktion

Mehr als 33.000 Euro eingesammelt: „RaBatman“ nimmt Spenden an

Der ehemalige Billa-Kassierer, der wegen unrechtmäßiger Rabatte verurteilt wurde, will mit dem Geld seine Schulden begleichen. Was übrig bleibt, will er spenden

Clara Wutti

Eine gelbe Leuchtreklame in Form einer Einkaufstüte mit dem roten Schriftzug
Der ehemalige Billa-Kassierer erfuhr große Unterstützung.

Ein ehemaliger Billa-Kassierer, der wegen unrechtmäßiger Rabatte verurteilt wurde, nimmt das Geld, das für ihn bei einer Spendenaktion gesammelt wurde, dankend an. Das berichtet am Freitag die Kronen Zeitung. Auf der Plattform "gofundme“ kamen 33.613 Euro für den 23-jährigen Linzer, der unter dem Spitznamen "RaBatman" bekannt wurde, zusammen. „Ich bedanke mich bei allen, die mich unterstützt haben. Jetzt muss ich zumindest den finanziellen Rucksack nicht mehr mit mir herumtragen“, wird er von der Kronen Zeitung zitiert. Sein Anwalt Gernot Weiß bestätigt laut dem Bericht, dass er das Geld dankend annimmt.

Fünf Monate bedingt

Weil er wahllos Preisnachlässe gewährt hatte, wurde der Mann Anfang Oktober in Linz rechtskräftig zu fünf Monaten bedingt verurteilt. Außerdem muss er den Schaden von 25.700 Euro zurückzahlen. Diese Schulden sowie sämtliche andere Kosten will er nun mit den Spenden begleichen. Sollte danach Geld übrig bleiben, wolle er es an karitative Einrichtungen spenden.

Vor Gericht gab der Mann als Motiv an, Kundinnen und Kunden hätten die Rabatte teils vehement eingefordert, er habe "Angst" gehabt. Billa kündigte an, den Schadenersatzbetrag zu verdoppeln und den gesamten Betrag von 51.400 Euro gemeinnützigen Organisationen zugutekommen zu lassen. (Clara Wutti, 23.10.2026)

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