Mehr Geld für die Rente: Welche Vorteile das neue Altersvorsorgedepot Frauen bietet

Stand: 19.10.2026, 19:45 Uhr

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Informationsschreiben der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte

Mehr Geld für die Rente. ©  IMAGO / Enters

Viele Frauen stehen vor der Herausforderung, zusätzlich zur gesetzlichen Rente Vermögen aufzubauen. Das neue Altersvorsorgedepot soll ab 2027 staatliche Förderung, steuerliche Vorteile und die Möglichkeit verbinden, in ETFs zu investieren.

Die finanzielle Absicherung im Alter ist für Frauen besonders wichtig. Erwerbsunterbrechungen, Teilzeit und niedrigere Einkommen können dazu führen, dass die gesetzliche Rente später geringer ausfällt.

Das neue Altersvorsorgedepot soll den Aufbau einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge erleichtern. Anders als bei klassischen Riester-Produkten steht dabei die Geldanlage am Kapitalmarkt im Mittelpunkt.

Staatliche Förderung für die private Vorsorge

Ein zentraler Vorteil sind die staatlichen Zulagen. Bei einem Eigenbeitrag von 1.800 Euro jährlich können Sparerinnen die maximale Grundzulage von 540 Euro erhalten.

Für Frauen mit Kindern sind zusätzliche Kinderzulagen von bis zu 300 Euro pro Kind und Jahr vorgesehen. Die Förderung hängt dabei nicht vom Einkommen ab, sondern von den geleisteten Einzahlungen und den jeweiligen Voraussetzungen.

„Für Frauen ist es entscheidend, sich frühzeitig mit der eigenen Altersvorsorge auseinanderzusetzen. Staatliche Förderung kann dabei helfen, zusätzliches Vermögen aufzubauen, ersetzt aber keine durchdachte Anlagestrategie“, erklärt Margarethe Honisch, Finanzexpertin und Gründerin von Fortunalista.

Content-Partnerschaft

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Fortunalista entstanden. Im kostenlosen Webinar zum Altersvorsorgedepot erfahren Frauen, wie staatliche Zulagen und steuerliche Vorteile funktionieren und welche Fragen vor der Auswahl eines Depots wichtig sind.

ETFs bieten langfristige Renditechancen

Neben der staatlichen Förderung eröffnet das Altersvorsorgedepot die Möglichkeit, in ETFs und andere geeignete Kapitalmarktanlagen zu investieren. Dabei ist eine Aktienquote von bis zu 100 Prozent möglich.

Ein weiterer Vorteil betrifft die Besteuerung. Während der Ansparphase fallen innerhalb des Depots keine laufenden Steuern auf Erträge und Wertsteigerungen an. Die Besteuerung erfolgt später bei der Auszahlung.

Allerdings sind Renditen am Kapitalmarkt nicht garantiert. Kursschwankungen gehören zum Investieren dazu und müssen bei der persönlichen Vorsorgeplanung berücksichtigt werden.

Warum die Kosten entscheidend bleiben

Wie viel Geld am Ende tatsächlich für die Rente zur Verfügung steht, hängt nicht nur von der Förderung und der Wertentwicklung ab. Auch die Gebühren des Anbieters spielen eine wichtige Rolle.

Deshalb sollten Frauen verschiedene Angebote vergleichen und sich mit der Fondsauswahl, den Kosten und der späteren Auszahlung beschäftigen.

Das Altersvorsorgedepot kann eine zusätzliche Möglichkeit für den Vermögensaufbau sein. Entscheidend ist jedoch, dass die gewählte Lösung zur persönlichen Situation passt.