KI-Tool Motion: Produktivitätsexplosion oder "busy trap"?

t3n als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen

Verpasse keine News mehr!

Effizienteres Arbeiten ist eines der größten Versprechen generativer KI. Kann die Technologie das einlösen – und ist es überhaupt so klug, alles durchoptimieren zu wollen? Wir haben uns zwei Tools genauer angeschaut.

Empfohlene redaktionelle Inhalte

Hier findest du externe Inhalte von YouTube Video, die unser redaktionelles Angebot auf t3n.de ergänzen. Mit dem Klick auf "Inhalte anzeigen" erklärst du dich einverstanden, dass wir dir jetzt und in Zukunft Inhalte von YouTube Video auf unseren Seiten anzeigen dürfen. Dabei können personenbezogene Daten an Plattformen von Drittanbietern übermittelt werden.

Hinweis zum Datenschutz

Mit nur einem Tool-Abo seine Produktivität verdoppeln: Das ist die erste Behauptung, die Besucher:innen der Homepage von Motion sehen. Das unter anderem von Sam Altman finanzierte KI-Startup will große Sprachmodelle in sämtliche Organisationsbereiche unserer Arbeit einspeisen, von Mails über Kalender bis hin zur Planung von Projekten. Dafür braucht Motion allerdings auch Zugriff auf die entsprechenden Accounts. Agentischer KI die Schlüssel zu wichtigen Informationen zu geben, ist allerdings nicht ohne Risiko. Das zeigen zahlreiche Beispiele aus den vergangenen Monaten. Selbst aktuelle Top-Modelle wie GPT-5.6 Sol sind gegen kritische Fehler wie die unerwartete Löschung von Datenbanken nicht gefeit.

Anzeige

Aber es gibt nicht nur maximalinvasive Tools wie Motion. Ein anderes ist Goblin.tools. Der kleine Werkzeugkasten mit KI-Support richtet sich ursprünglich an neurodivergente Menschen und soll Starthilfe bei der Gliederung von Ideen und Projekten geben. Motion und Goblin.tools sind aber nur zwei Beispiele für ein Softwaresegment mit Wachstumspotenzial. Schon 2025 sollen laut im 2026 AI Index Report der Uni Stanford zitierten Quellen einige Teilbereiche und Berufe durch KI-Einsatz produktiver werden, vor allem in Junior-Rollen. Tendenz: steigend.

Produktivitätsboost durch KI: Wo die Chancen und Risiken liegen

Die Frage danach, ob mehr Produktivität wirklich immer positiv ist, ist allerdings nicht geklärt. Schon 2024 berichten mindestens ein Drittel aller Teilnehmer:innen an einer Umfrage von Protime und Yougov, dass sie sich jederzeit erreichbar fühlen und Druck verspüren, zu jedem Zeitpunkt Leistung bringen zu müssen. KI kann dieses Gefühl noch verstärken, wenn Vorgesetzte durch die Versprechen der Technologie von Angestellten erwarten, immer mehr in immer kürzerer Zeit zu schaffen.

Anzeige

Aber wie gut funktionieren Produktivitätstools wie Motion oder Goblin.tools im Alltag? Und welche weiteren Gefahren birgt die Idee, produktives Arbeiten mit generativer KI zu fördern? In unserer neuen Folge t3n Tool Time gehen wir diesen und anderen Fragen zusammen mit der Tech-Creatorin Tech Like Vera nach.

Empfohlene redaktionelle Inhalte

Hier findest du externe Inhalte von YouTube Video, die unser redaktionelles Angebot auf t3n.de ergänzen. Mit dem Klick auf "Inhalte anzeigen" erklärst du dich einverstanden, dass wir dir jetzt und in Zukunft Inhalte von YouTube Video auf unseren Seiten anzeigen dürfen. Dabei können personenbezogene Daten an Plattformen von Drittanbietern übermittelt werden.

Hinweis zum Datenschutz

Ihr wollt in Zukunft keine Folge von t3n Tool Time verpassen? Dann abonniert jetzt unseren Youtube-Kanal und aktiviert die Benachrichtigungen.

Startseite