Michael J. Fox treibt Nicole Kidman und Harrison Ford Tränen in die Augen: „Hatte Angst“

Stand: 16.09.2026, 19:58 Uhr

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Michael J. Fox im Rollstuhl auf der Bühne, ein Saal voller Superstars: Was der beliebte Schauspieler bei der Emmy-Verleihung sagte, ließ niemanden kalt.

Los Angeles – Es ist ein Montagabend, den in Hollywood so schnell niemand vergessen wird: Michael J. Fox (65) erscheint im Rollstuhl auf der Bühne des Peacock Theaters in Los Angeles – und erhält bereits in diesem Moment eine erste Standing Ovation. Anlass ist die Verleihung des „Bob Hope Humanitarian Awards“ bei den 78. Emmy Awards, einer der renommiertesten Auszeichnungen des amerikanischen Fernsehens. Überreicht wird ihm die Ehrung von seiner früheren „Good Wife“-Kollegin Julianna Margulies (60). Der Schauspielstar, der als Marty McFly in der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie Filmgeschichte schrieb, kämpft seit 35 Jahren gegen Parkinson – und tut das mit einer Würde, die an diesem Abend alle Anwesenden berührt.

Kameras erfassen, wie Harrison Ford (84) – Fox’ Kollege aus der Apple-TV+-Serie „Shrinking“ – sichtlich bewegt im Publikum sitzt und die Fassung verliert. Auch Schauspielerin Nicole Kidman (59) ist den Tränen nahe, als Michael J. Fox offen über seinen langen Weg mit der Krankheit spricht. Wie die britische Boulevardzeitung The Sun berichtet, erhebt sich der gesamte Saal am Ende zum zweiten Mal unter tosendem Applaus. Das US-amerikanische People-Magazin, das ebenfalls ausführlich über die Zeremonie berichtet, beschreibt den Abend als Meilenstein in Fox’ Lebenswerk: Seine Michael J. Fox Foundation hat inzwischen mehr als drei Milliarden Dollar in die Parkinson-Forschung investiert.

Wie Michael J. Fox mit dem „Bob Hope Humanitarian Award“ den Emmy-Abend zu seinem macht

In seiner Rede gesteht Fox, dass er seine Diagnose lange Zeit geheim hielt. Gegenüber dem versammelten Hollywood-Publikum sagt er laut The Sun: „Anfangs habe ich meine Parkinson-Diagnose geheim gehalten. Ich hatte Angst, dass sie sich auf meine Arbeit und meine Beziehungen zum Publikum auswirken würde.“ Er habe sich gefragt, ob die Fans noch über ihn lachen würden, wenn sie wüssten, dass er krank sei. Die Antwort damals wie heute: überwältigende Solidarität.

Und genau diese Solidarität habe ihm die Kraft gegeben, weiterzumachen. Wie der britische Daily Mirror berichtet, sagt Michael J. Fox in seiner Rede: „Mir wurde klar, dass die Akzeptanz der Parkinson-Krankheit nicht bedeutete, dass ich mich ihr ergeben musste. Es bedeutete lediglich, dass ich alles tun musste, was in meiner Macht stand, für alle, die mit dieser Krankheit leben.“ Seither ist der Schauspieler zur vielleicht wichtigsten Stimme im weltweiten Kampf gegen Parkinson geworden – mehr als zehn Millionen Menschen weltweit leben mit der Erkrankung.

Michael J. Fox schließt seine Rede mit herzlichen Worten des Dankes an seine Frau Tracy Pollan (66), mit der er seit 38 Jahren verheiratet ist, sowie an ihre vier gemeinsamen Kinder Sam (37), die Zwillinge Aquinnah und Schuyler (beide 31) und Nesthäkchen Esmé (24). Laut People sagt er: „Ich danke Tracy und unseren Kindern für ihre Opfer, für ihre Geduld und für ihre Liebe. Ihr könnt es euch nicht vorstellen …“ Für einen Schock hatte im Frühjahr CNN mit einer Falschmeldung gesorgt, in der Michael J. Fox für tot erklärt wurde – aber der Schauspieler reagierte schlagfertig. Verwendete Quellen: people.com, thesun.co.uk, mirror.co.uk