Mietentwicklung in Nienburg (Weser): Aktuelle Kosten pro Quadratmeter

Stand: 01.09.2026, 22:01 Uhr

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Mietentwicklung in Nienburg (Weser): Aktuelle Kosten pro Quadratmeter

Die Mieten im Landkreis Nienburg (Weser) sind von 2010 bis 2025 deutlich gestiegen. (Symbolbild) © Oliver Berg/dpa

Die Mieten im Landkreis Nienburg (Weser) sind kontinuierlich gestiegen. Die Daten zeigen einen deutlichen Trend nach oben in den Jahren.

Nienburg (Weser) – Die Mieten in Niedersachsen sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Das geht aus Daten einer Sonderauswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor. So auch im Landkreis Nienburg (Weser). Die Mietentwicklung von 2010 bis 2025 zeigt einen kontinuierlichen Anstieg.

Während im Jahr 2010 die Miete im Landkreis noch pro Quadratmeter 4,64 Euro betragen hat, waren es im Durchschnitt im Jahr 2015 bereits 5,11 Euro. Auch im Jahr 2020 (6,49 Euro) ist die Miete weiter gestiegen. 2025 hat die Miete dann bereits 8,3 Euro pro Quadratmeter im Durchschnitt betragen. Laut den Daten des BBSR beträgt demnach die jährliche Mietentwicklung von 2010 bis 2020 3,4 Prozent und von 2015 bis 2025 5 Prozent. Zum Vergleich: Im Land Niedersachsen beträgt die jährliche Mietentwicklung im selben Zeitraum 4,4 Prozent. Nienburg (Weser) liegt demnach über dem Miet-Trend des Bundeslandes.

Miete auf 8,3 Euro pro Quadratmeter gestiegen: So steht Nienburg (Weser) im Vergleich dar

Doch wie sehen die absoluten Zahlen im Niedersachsen-Vergleich aus? Besonders hoch fielen die Angebotsmieten zuletzt im Landkreis Harburg aus. Dort lag die durchschnittliche Nettokaltmiete bei Erst- und Wiedervermietungen laut Statistik bei 12,31 Euro pro Quadratmeter. Ebenfalls vergleichsweise teuer war die Stadt Oldenburg mit 11,68 Euro pro Quadratmeter. Der Landkreis Lüneburg wurde mit einem Wert von 11,53 Euro pro Quadratmeter ausgewiesen.

Deutlich günstiger sah es dagegen in anderen Teilen Niedersachsens aus. Den niedrigsten Wert zeigt die Statistik für die Stadt Salzgitter mit durchschnittlich 6,49 Euro pro Quadratmeter nettokalt. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg lag die Angebotsmiete bei 6,77 Euro pro Quadratmeter, im Landkreis Holzminden bei 6,79 Euro.

Günstige und teure Mietpreise in Niedersachsen: Übersicht der Landkreise und Städte

Teure Erst- und Wiedervermietungsmieten (pro qm² 2025)Günstige Erst- und Wiedervermietungsmieten (pro qm² 2025)
12,31 Euro (Landkreis Harburg)6,49 Euro (Stadt Salzgitter)
11,68 Euro (Stadt Oldenburg)6,77 Euro (Landkreis Lüchow-Dannenberg)
11,53 Euro (Landkreis Lüneburg)6,79 Euro (Landkreis Holzminden)
10,96 Euro (Landkreis Stade)6,94 Euro (Stadt Wilhelmshaven)
10,78 Euro (Region Hannover)7,03 Euro (Landkreis Northeim)
10,72 Euro (Landkreis Ammerland)7,17 Euro (Landkreis Goslar)
10,67 Euro (Stadt Osnabrück)7,33 Euro (Landkreis Helmstedt)
10,51 Euro (Grafschaft Bentheim)7,71 Euro (Landkreis Hameln-Pyrmont)
10,22 Euro (Stadt Braunschweig)7,86 Euro (Landkreis Wesermarsch)
10,17 Euro (Landkreis Verden)8,03 Euro (Stadt Emden)

Datenbasis: Sonderauswertungen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und die Datenbanken der IDN ImmoDaten GmbH.

Datengrundlage: Unmöblierte Wohnungen mit 30 bis 130 Quadratmetern wurden erfasst

Die Angebotsmieten basieren auf Inseraten für Wohnungen im Bestand und Neubau, die im Internet veröffentlicht wurden. Erfasst wurden Angebote von Immobilienportalen sowie Wohnungsanzeigen aus Zeitungen. Für eine einheitliche Auswertung auf Kreisebene wurden ausschließlich bestimmte Wohnungen berücksichtigt: unmöblierte Objekte mit 30 bis 130 Quadratmetern Wohnfläche und mittlerer Ausstattung. Die ausgewiesenen Werte beziehen sich auf die Nettokaltmiete, das heißt ohne Neben- und Heizkosten.

Grundlage bilden Daten der IDN ImmoDaten GmbH. In diese fließen Inserate aus über 120 Immobilienportalen und Zeitungen ein. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung wertet diese Informationen aus und ermittelt daraus die durchschnittlichen Angebotsmieten.