Miss Germany aus Hessen übt vor dem Spiegel für die ARD-Show „Werwölfe"

Stand: 27.09.2026, 06:00 Uhr

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ARD PROGRAMMDIREKTION
Werwölfe - Das Spiel von List und Täuschung, 2. Staffel
Ein Dorf voller Geheimnisse: Die zweite Staffel von „Werwölfe – Das Spiel von List und Täuschung“ startet am 24. September im Ersten und in der ARD Mediathek.
Im Bild: Valentina
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Die Gießenerin Valentina Busik analysiert aus ihrer Hütte im Dorf genau die anderen Teilnehmer der ARD-Show „Werwölfe – das Spiel von List und Täuschung“ und überlegt, wer ein falsches Spiel treiben könnte. © ARD-Programmdirektion/ARD/BR/SWR/ITV/Homayoun Fiamo

Valentina Busik, Miss Germany 2025, ist bei Staffel 2 von „Werwölfe" dabei. Die Gießenerin verrät, was die Zuschauer erwartet.

Gießen – „Die Werwölfe von Düsterwald“ heißt das Gesellschaftsspiel, auf dem die Show basiert und das seit ihrer Jugend das absolute Lieblingsspiel von Valentina Busik ist. Schon während der Zeit des Staatsexamens habe die promovierte Ärztin das Spiel mit ihrer Freundesgruppe sehr regelmäßig gespielt. Als die erste Staffel der Show dann im vergangenen Jahr als TV-Spiel ausgestrahlt wurde, habe sie diese „komplett durchgesuchtet“, sich aber nicht getraut, sich zu bewerben. Später kam es dann, wie es kommen musste.

Spielerklärung

Die Reality-Gameshow „Werwölfe – das Spiel von List und Täuschung“ basiert auf dem Gesellschaftsspiel „Die Werwölfe von Düsterwald“. Zu Beginn bekommen die Spieler eine geheime Rolle, entweder den Dorfbewohner oder den Werwolf, zugelost. Dorfbewohner versuchen im Laufe des Spiels, die Werwölfe zu enttarnen und aus dem Dorf zu verjagen. Dafür kommen sie jeden Tag zusammen, diskutieren und stimmen am Abend ㈠darüber ab. Die Werwölfe versuchen unterdessen, als Dorfbewohner getarnt, diese schrittweise zu eliminieren, ohne entlarvt zu werden. Es geht um Manipulation, Täuschung und Vertrauen.

Zwei Wochen vor Drehbeginn der zweiten Staffel habe sie eine Nachricht auf Instagram bekommen, ob sie Lust hätte, teilzunehmen. Zunächst sei sie unsicher gewesen, wie seriös die Nachricht sei, habe aber einfach mal zugesagt. Es sollte sich herausstellen, dass die Anfrage ernst gemeint war, und nach einigen Kennenlerngesprächen per Telefon sei sie bei der Show dabei gewesen.

Die Zuschauer können sich auf viel Misstrauen und viele Intrigen freuen und sollten nicht ihrem ersten Bauchgefühl trauen.

Zur Vorbereitung, welche wegen der Spontanität sehr kurz gewesen sei, habe sie sich einige Tutorials im Internet angeschaut. Vor allem Videos und Streams des letztmaligen Teilnehmers Lézan Shrif hätten dabei eine große Rolle gespielt. Kontakt zur Gießenerin Josina „Josi“ Lukac, die ebenfalls in Staffel 1 dabei war, habe sie nicht gehabt, erklärt Busik und führt aus, dass sie so weit in der Kürze der Zeit gar nicht gedacht habe.

Klare Strategie, trotz wenig Zeit

Genug Zeit für eine Strategie sei aber definitiv gewesen. Die 29-Jährige will vor der Kamera einfach sie selbst sein und sich auf ihre größte Stärke, die Empathie, verlassen, ohne zu viel von sich preiszugeben.

Da der Dreh mitten in einem nicht bekannten Wald in Frankreich stattgefunden hat, traf sie sich mit den Mitarbeitern der Show in Paris, um von dort aus ins Dorf gebracht zu werden. Bereits in Frankreichs Hauptstadt habe sie, wie alle anderen Teilnehmer auch, für die gesamten zwei Wochen Drehzeit ihr Handy abgeben müssen. So habe die Produktionsfirma verhindern wollen, dass sich die Teilnehmer gegenseitig im Internet suchen oder mithilfe von ChatGPT eine Taktik entwickeln.

Am ersten Drehtag habe sie im Dorf dann die 14 anderen Bewohner gesehen, wobei ihr erster Gedanke gewesen sei: „Oh Mist, die sehen ja alle nett aus.“ Schon zu diesem Zeitpunkt mit dem Wissen im Hinterkopf, dass es in der Show um Lügen und Manipulation geht. Im Vorfeld hatte Busik berichtet, dass sie in der Show nicht unbedingt einem Geheimagenten gegenüberstehen wolle. Als dann im Dorf klar wurde, dass einer der Teilnehmer tatsächlich ein ehemaliger Geheimagent ist, habe sie gewusst, dass sie ihn um jeden Preis meiden müsse.

Den Ablauf am Set beschreibt sie, wie man es auch im Fernsehen sieht. Die Kamera laufe ununterbrochen mit, selbst beim Schlafen, was zunächst etwas seltsam gewesen sei. Der mit großem Abstand aufregendste Moment für Busik sei die Enthüllung ihrer Rolle gewesen. Vor dem gesamten Dorf habe man eine zugeloste Box, in der eine der beiden Rollen stand, öffnen und den Satz „Ich bin ein Dorfbewohner“ sagen müssen. Die besondere Anspannung komme daher, dass in diesem Moment jedes Lächeln, jedes Zucken verräterisch sein könnte. Für eine bestmögliche Vorbereitung habe sie diese Situation unzählige Male geübt, gibt sie zu: „Ich habe mich mit irgendeinem Gegenstand in der Hand zum Spiegel gedreht und gesagt: Ich bin eine Dorfbewohnerin.‘“

Große Aufregung bei der Zulosung der Rolle

Sie selbst sei unfassbar gespannt auf die Ausstrahlung und darauf, was die anderen Teilnehmer hinter ihrem Rücken über sie gedacht haben. Zusammen mit ihrer Familie wolle Busik ein kleines Werwolf-Special machen und die Folgen gemeinsam schauen. Alle anderen können bereits ab Donnerstag, 24. September, in der ARD‑Mediathek die zweite Staffel von „Werwolf – das Spiel von List und Täuschung“ sehen und sich auf einiges gefasst machen, wie Busik ankündigt: „Die Zuschauer können sich auf viel Misstrauen und viele Intrigen freuen und sollten nicht unbedingt ihrem ersten Bauchgefühl trauen.“