Mit Jashari für Xhaka - Verjüngt und noch mehr Romandie: Das frische Gesicht der Nati
Für die anstehenden Nations-League-Partien hat Trainer Murat Yakin das Team mit neuen Gesichtern ergänzt – teils gewollt, teils erzwungen.
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Es begann mit dem Xhaka-Hammer: Am Montag wurde publik, dass der Schweizer Captain vor vier Jahren ein Covid-Zertifikat gekauft hatte. Kurzfristig entschieden der Verband und der Spieler deshalb, dass Xhaka den aktuellen Zusammenzug auslässt. 4 Tage später folgte Breel Embolo: Auch der Stürmer wird den Zusammenzug aufgrund eines Covid-Vergehens komplett auslassen.
Mit beiden Entscheiden soll sichergestellt werden, dass der Fokus im Nati-Camp auf dem Wesentlichen liegen kann. Es geht darum, in der Nations League die Mission «direkter Wiederaufstieg» in Angriff zu nehmen. Nach dem erstmaligen Abstieg in die Liga B wollen die Schweizer schnellstmöglich in die höchste Liga zurück. In der Gruppe mit Schottland, Slowenien und Nordmazedonien ist Platz 1 das klare Ziel.
Athekame und Boteli in der Pole Position
Dieses nimmt Nati-Trainer Murat Yakin mit einem verjüngten Team in Angriff, wobei das Grundgerüst weiter besteht. Sascha Britschgi, Winsley Boteli (beide 20) und Zachary Athekame (21) stehen vor ihren Debüts im A-Nationalteam. Hinzu kommen Rückkehrer wie Alvyn Sanches (23) und Adrian Bajrami (24).
Live-Hinweis
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Die Partie in der Nations League zwischen Nordmazedonien und der Schweiz zeigen wir am Samstag ab 20:45 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App.
Ab 20:15 Uhr stimmen wir Sie auf das Spiel ein.
Ihre Einsatzchancen stehen gut. Vom WM-Team sind drei Spieler zurückgetreten (Silvan Widmer, Christian Fassnacht, Noah Okafor), zudem fehlen neben Xhaka und Embolo auch Leistungsträger wie Denis Zakaria und Ruben Vargas verletzt.
«Jashari darf Xhaka nicht kopieren»
Vor allem die formstarken Athekame als Rechtsverteidiger und Boteli als Stürmer dürfen damit auf viel Spielzeit hoffen. Yakin bestätigte an der Medienkonferenz vor dem Spiel: «Es wird den einen oder anderen neuen Spieler geben», denn: «Die Jungen müssen jetzt herangeführt werden.»
Klar ist nun auch, dass Ardon Jashari als Xhaka-Ersatz auf der Sechserposition auflaufen wird. «Ich bin happy, dass er diese Chance bekommt», so Yakin. Für den Coach sei in diesem Zusammenhang aber wichtig: «Ardon darf nicht Granit kopieren, er ist ein anderer Spielertyp. Er muss es auf seine Art und Weise machen.» Jashari pflichtete seinem Chef bei und ergänzte: «Ich hoffe, das nächste Mal kann ich mit Granit auf dem Platz stehen.»
Es wird französisch gesprochen
Was auffällt: Die Romandie ist noch stärker vertreten. Boteli und Athekame ergänzen die starke Genfer Fraktion um Johan Manzambi und Zeki Amdouni, zu der auch der verletzte Zakaria gehören würde. Sanches, Isaac Schmidt und Dan Ndoye bilden ein Waadtländer Trio. Die nachnominierten Joël Monteiro und Vincent Sierro sowie Ersatzgoalie Yvon Mvogo repräsentieren derweil den französischsprachigen Teil der Kantone Wallis und Freiburg.
Natürlich gibt es so diverse Grüppchen, zu einer Lagerbildung kommt es jedoch nicht. Denn mehrere Spieler aus der Romandie und der Deutschschweiz sind (fast) perfekt bilingue. Dennoch muss sich noch zeigen, wie die neue Gruppe zusammenfindet. In den letzten Jahren wurde der Teamgeist immer wieder als Hauptgrund für die Erfolge genannt.
Erste Hauptprobe dafür ist das Spiel gegen Nordmazedonien – das erste Aufeinandertreffen der beiden Nationen. In Abwesenheit von Xhaka dürfte Manuel Akanji die Mannschaft als Captain in die Tose-Proeski-Arena führen, die dem 2007 verstorbenen Sänger gewidmet wurde und gut 33'000 Fans Platz bietet.
Die möglichen Aufstellungen
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Nordmazedonien: Dimitrievski; Musliu, Stojcevski, Zajkov; Ilievski, Atanasov, Elezi, Alioski; Elmas, Bhardi; Omeragic.
Schweiz: Kobel; Athekame, Elvedi, Akanji, Rodriguez; Jashari, Freuler; Sow, Manzambi, Ndoye; Boteli.
Nations League
SRF-Livestream, 25.09.26, 18:45 Uhr ; twu/sda