Mortal Kombat 3: Fortsetzung auf der Kippe? Das sagt der Regisseur zum Stand der Dinge

Nach dem Kinostart von „Mortal Kombat 2“ steht die Zukunft der Prügelspiel-Adaption auf wackligen Beinen. So war es jetzt Regisseur Simon McQuoid, der sich nun überraschend zurückhaltend zu einem möglichen dritten Film äußerte - und dabei sogar seinen Abschied andeutete.

Ein Mann mit Sonnenbrille gestikuliert entschlossen, während weitere Kämpfer wie Jax und Liu Kang im Hintergrund in einer felsigen Umgebung von Mortal Kombat bereitstehen.

Nachdem der Film-Reboot von „Mortal Kombat“ dem legendären Prügelspiel-Franchise im Jahr 2021 zu einem erfolgreichen Leinwand-Comeback verhalf, feierte erst im Mai dieses Jahres die Fortsetzung ihre Premiere.

Und eigentlich sah alles danach aus, als wäre auch „Mortal Kombat 3“ bereits gesichert. Schließlich ließ Drehbuchautor Jeremy Slater schon im vergangenen Jahr durchblicken, dass er längst am Skript für den dritten Teil arbeite. Obendrein zeigten sich New Line Cinema und Warner Bros. zu diesem Zeitpunkt „sehr zuversichtlich“, was das zweite Kapitel betraf.

Doch jetzt sprach Regisseur Simon McQuoid, der sowohl den Reboot von 2021 als auch das Sequel inszenierte, offen über den aktuellen Status des Sequels und verpasste den Hoffnungen der Fans einen gehörigen Dämpfer.

„Ich weiß es noch nicht“: Status von Teil 3 aktuell unklar

Auf die Frage, wie es um „Mortal Kombat 3“ stehe und ob er erneut auf den Regiestuhl zurückkehren würde, zeigte sich McQuoid in einem aktuellen Interview mit The Wrap (via IGN) überraschend ehrlich.

So wusste der Filmemacher selbst nicht ganz genau, wie er den aktuellen Stand des Projekts überhaupt zusammenfassen soll: „Ich denke, er durchläuft derzeit noch seinen Lebenszyklus. Ich weiß es also noch nicht. Ich bin mir nicht sicher.“ 

Die Euphorie, die im letzten Jahr noch herrschte, scheint sich somit gewaltig relativiert zu haben. Das dürfte nicht zuletzt den Einspielergebnissen von „Mortal Kombat 2“ geschuldet sein: Weltweit konnte die Fortsetzung gerade einmal knapp 129,5 Millionen US-Dollar einspielen.

Ein Ergebnis, das zwar den Erstling (ca. 84,4 Mio. US-Dollar) übertrifft und auch das geschätzte Produktionsbudget von etwa 80 Millionen US-Dollar deckt, nach Abzug aller Marketing- und Vertriebskosten aber kaum als finanzieller Hit durchgeht.

Regisseur richtet den Blick auf neue Projekte

Vom Tisch scheint „Mortal Kombat 3“ aber noch nicht zu sein. Doch selbst wenn Warner Bros. letztlich grünes Licht für eine weitere Fortsetzung erteilen sollte, so scheint es keineswegs sicher, dass McQuoid noch einmal die Regie übernimmt.

Zwar möchte er die Tür nicht endgültig zuschlagen, doch im Verlauf des Interviews machte er deutlich, dass er sein Augenmerk aktuell auf andere Stoffe legt: „Nun, ich habe das Gefühl, dass es andere Geschichten gibt, die ich erzählen möchte und die nicht unbedingt im Mortal-Kombat-Universum spielen, und ich habe mehrere Dinge in der Entwicklung.“



Der Filmemacher weiter: „Bei einem davon läuft gerade das Casting, und das hat überhaupt nichts mit Mortal Kombat zu tun – es spielt in der realen Welt und ist eine tiefgründige Charakterstudie einer einzelnen Figur. Ich freue mich darauf. Aber ich möchte Türen niemals zuschlagen. Ich versuche einfach immer, neue Türen zu öffnen.“

Für Fans der Reihe bedeutet das vorerst abwarten, bis eine offizielle Bestätigung von Warner Bros. folgt. Ob die Kämpfer des Erdenreichs und des Netherrealms noch einmal in den Ring steigen, dürfte sich wohl erst zeigen, wenn „Mortal Kombat 2“ seine Zweitverwertung auf Streaming-Plattformen wie HBO Max, auf der der Film im Abo zu finden ist, abgeschlossen hat.

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