Ricarda Seifried spielt neue Kommissarin im Kölner "Tatort"
Nach Behrendts Abgang :
Ricarda Seifried wird „Tatort“-Kommissarin in Köln
01.10.2026, 19:55Lesezeit: 2 Min.

Spielt die neue Kommissarin im Kölner „Tatort“: Ricarda Seifrieddpa
Ricarda Seifried spielt künftig im Kölner „Tatort“ die neue Kommissarin. Sie tritt die Nachfolge von Klaus J. Behrendt an, der nach dreißig Jahren und hundert Folgen als Kommissar Max Ballauf nicht mehr dabei ist.
Ricarda Seifried wird neue „Tatort“-Kommissarin in Köln. Die Sechsunddreißigjährige wird Nachfolgerin von Klaus J. Behrendt, der nach 30 Jahren und 100 „Tatort“-Folgen in der Rolle des Kommissars Max Ballauf aufhört. Seifried ermittele als Kriminalhauptkommissarin Merle Rautenberg an der Seite des von Dietmar Bär gespielten Kommissars Freddy Schenk, teilte der WDR am Donnerstag mit.
Die in München geborene Seifried studierte an der London Academy of Music & Dramatic Art und der Theaterakademie August Everding in München. Sie spielte in „Deutsches Haus“ (2023), „Axiom“ (2022) und „Polizeiruf 110: Das Gespenst der Freiheit“ (2018). Für ihre Rolle in „Wintermärchen“ (2018) wurde sie 2020 für den Preis der Deutschen Filmkritik als „Beste Darstellerin“ nominiert. Beim Filmfest München 2026 erhielt sie für „Erzähl mir dein Morgen“ den Förderpreis Neues Deutsches Kino für die „Beste Schauspielerische Leistung“.
Ihren ersten Auftritt im Kölner „Tatort“ soll sie in der 101. Folge „Entfesselt“ Ende nächsten Jahres haben. Laut WDR laufen bereits die Dreharbeiten. Gedreht werde unter anderem im Kölner Zoo. Hauptkommissar Schenk und seine neue Kollegin Rautenberg ermittelten im Fall eines ermordeten Tierarztes.
Der Sender hatte kürzlich mitgeteilt, dass Klaus J. Behrendt auf eigenen Wunsch nach der 100. Folge als „Tatort“-Kommissar Max Ballauf aussteigen will. Der Sechsundsechzigjährige wolle künftig mehr Zeit für sich und seine Familie haben – „auch wenn das nicht heißt, dass ich gar nicht mehr vor der Kamera stehen möchte“, wie er sagte. „Mein Entschluss, dieser Rolle pünktlich zum 30-jährigen Dienstjubiläum Lebewohl zu sagen, ist mir nicht leichtgefallen, reift aber schon länger in mir.“ Die Rolle habe ihn fast die Hälfte seines Lebens begleitet. Sein Kollege Bär dagegen hat, wie er sagte, noch Lust, weiterzumachen.