Nach Finalschmach: Bayern-Basketballer zerlegen Meister gnadenlos

Nach Finalschmach

Bayern-Basketballer zerlegen Meister gnadenlos

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26.09.2026 | 18:51 Uhr

Vor drei Monaten erleben die Basketballer des FC Bayern die schmerzhafteste Stunde ihrer jungen Geschichte. Gegen Alba Berlin verspielen sie dramatisch die Meisterschaft. Nun, beim ersten Aufeinandertreffen seit der Finalserie, läuft es alles andere als spannend ab.

Die Basketballer von Bayern München haben drei Monate nach der Finalschmach einen dominanten Prestigeerfolg gegen Alba Berlin gefeiert. Im Duell mit dem Meister gewann München klar mit 95:61 (40:24) und betrieb zumindest etwas Wiedergutmachung für die dramatische Niederlage in der Finalserie 2025/26. In dieser hatte Alba den Münchnern im Juni den Titel entrissen.

Beim Wiedersehen glänzten bei den Bayern Oscar da Silva und Kamar Baldwin mit jeweils 14 Punkten. Justin Bean, wertvollster Spieler der vergangenen Finals, mit 13 Punkten und Jack Kayil mit 14 waren die mit Abstand besten Werfer der Gäste, die sich jedoch gegen die überragende Defensive der Bayern kaum durchsetzen konnten. Nach zwei Spielen führt der Vizemeister nun die Tabelle an.

"Daran müssen wir arbeiten"

"Wir haben es sehr ernst genommen und uns einen Vorsprung herausgespielt. Die Körpersprache hat mir nicht immer gefallen, wir haben einige einfache Würfe liegengelassen. Aber daran müssen wir arbeiten", sagte Münchens neuer Trainer Anton Gavel in der ARD. Für den 41-Jährigen war es in der sehr frühen Phase der Saison ein wichtiger Erfolg. Seine Spieler, so scheint es, haben die Finalniederlage verdaut und sind bereit für den nächsten Anlauf.

Vor den Augen von FCB-Präsident Herbert Hainer und Fußball-Nationalspieler Aleksandar Pavlovic bestimmten die Münchner das Spiel von Beginn an. Die Bayern waren treffsicherer und unter dem Korb dominant: Sie sammelten deutlich mehr Rebounds als die Berliner und erzwangen immer wieder Ballverluste. 

So baute München seine Führung kurz vor Ende des zweiten Viertels auf 20 Punkte aus (39:19) und ließ auch nach der Pause nicht nach. Die Bayern hielten das Tempo hoch, spielten sich in einen wahren Rausch. Fünf Minuten vor dem Ende lag Gavels Team mit 39 Punkten vorne, Alba sehnte die Schlusssirene herbei.

Verwendete Quellen: ntv.de, ter/sid